ELF-Chef Esume: «Beste Liga auf dieser Seite des Planeten»

Schon vor dem Start in die zweite Saison stehen drei weitere Teams fest. 2023 werden Mailand, Zürich und das ungarische Szekesfehervar in der European League of Football vertreten sein. Aktuell wird der Nachfolger der Frankfurt Galaxy gesucht.
Patrick Esume, Chef der European League of Football (ELF). © Michael Schwartz/dpa

Mit dem Spiel der Istanbul Rams bei den Cologne Centurions startet die European League of Football (ELF) am 4. Juni in ihre zweite Saison. Aber schon vor dem Kickoff hatte Liga-Chef Patrick Esume eine Überraschung parat. Bei einer Pressekonferenz am Freitag in Hamburg kündigte der 48-Jährige an, dass 2023 die Milano Seamen aus Mailand, die Fehervar Enthroners aus dem ungarischen Szekesfehervar und ein Team aus Zürich in der Schweiz in die ELF kommen werden. «Das ist die beste Football-Liga auf dieser Seite des Planeten», sagte Esume.

Außer der Mannschaft aus der Türkei sorgen die österreichischen Teams Swarco Raiders (Innsbruck) und Vienna Vikings (Wien) sowie Düsseldorf Rhein Fire dafür, dass die ELF in diesem Jahr mit zwölf statt acht Teams an den Start geht. Als alte Standorte bleiben außer Köln Hamburg mit den Sea Devils, Frankfurt mit Titelverteidiger Galaxy, Berlin Thunder, Stuttgart Surge, die Leipzig Kings, die Panther Wroclaw aus Polen sowie die Barcelona Dragons aus Spanien.

Das Endspiel ist für den 25. September im österreichischen Klagenfurt geplant. ELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica setzt darauf, dass die Marke von 20.000 Zuschauern vom Premieren-Finale im vergangenen September in Düsseldorf übertroffen wird. «Im Ganzen rechnen wir in der Saison mit 250.000 bis 300.000 Zuschauern», sagte Karajica, der erneut das Fernziel von 24 Mannschaften in der europaweiten Liga formulierte.

Der TV-Sender ProSiebenMaxx wird jeden Sonntag ein Spiel live übertragen. Alexander Rösner, zuständiger Sportchef bei RanSat1, war mit den Übertragungswerten der ersten Saison «komplett zufrieden». Im Schnitt hätten 100.000 Zuschauer die Partien verfolgte, was einem Marktanteil von 1,8 Prozent in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen entsprechen würde. Rösner: «Beim Endspiel lag der Peak sogar bei einer halben Million.»

© dpa
Weitere News
Top News
Fußball news
Schweizer Nationalmannschaft: Torwart Sommer zockt im Training um Geld - und gewinnt oft
Auto news
Luxus-SUV: Ab in die Verlängerung: Bentley bringt Bentayga in Maxiversion
Musik news
Song Contest: Der ESC findet 2023 in Glasgow oder Liverpool statt
Wohnen
Heizperiode beginnt: So heizt man sparsamer, ohne zu frieren
Tv & kino
Featured: Wer ist Elendil in Die Ringe der Macht? So wichtig ist die Figur für Mittelerde
Games news
Featured: Warhammer 40k: Darktide – alle spielbaren Charaktere im Überblick
Handy ratgeber & tests
Featured: Apple Watch SE 2 vs. Apple Watch SE: Diese Upgrades spendiert Apple
Handy ratgeber & tests
Featured: Apple Watch 8 vs. Galaxy Watch5: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Empfehlungen der Redaktion
Sport news
American Football: Drei neue ELF-Mitglieder für 2023 präsentiert
Sport news
European League of Football: Liga-Boss Karajica: «Football ist auf der Überholspur»
Regional hamburg & schleswig holstein
American Football: Liga-Boss: «Football ist auf der Überholspur»
Sport news
Neues Team: European League of Football: München ab 2023 dabei
Sport news
ELF: Europas Football-Liga wächst: Neue Teams in Paris und Prag
Regional bayern
ELF: Münchner American-Football-Team heißt Munich Ravens
Regional berlin & brandenburg
Liga-Chef: Marktlücke Football: European League of Football expandiert
Sport news
European League of Football: Liga-Chef hofft auf 300.000 Zuschauer in Football-Saison