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1500 Polizisten bei Erdogan-Besuch: Demos angekündigt

Der türkische Präsident zählt aus Sicht der Berliner Polizei zu den Politikern, die bei einem Besuch viel Arbeit machen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch, das Regierungsviertel wird einen kompletten Tag gesperrt. Zudem sammeln sich Gegner zu Protesten.
Präsident Recep Tayyip Erdogan
Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, spricht auf einer Veranstaltung am Rande des Nato-Gipfels. © Pavel Golovkin/AP/dpa

Rund 1500 Polizisten sollen den Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an diesem Freitag in Berlin begleiten und absichern. Zur Unterstützung werden auch Polizisten aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei eingesetzt, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte. Die Gebiete rund um das Kanzleramt, das Schloss Bellevue als Amtssitz des Bundespräsidenten sowie die türkische Botschaft am Tiergarten werden wegen der hohen Sicherheitsstufe 1 am Freitag abgesperrt.

Am Samstag geht der Großeinsatz der Polizei wegen einer Demonstration von Kurden gegen Erdogans Politik, einer propalästinensischen Demonstration sowie des Fußball-Freundschaftsspiels von Deutschland gegen die Türkei im Olympiastadion weiter.

Erdogan landet voraussichtlich am Freitag gegen Mittag auf dem Berliner Flughafen und trifft am frühen Nachmittag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Anschließend stehen ein Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie ein Abendessen auf dem Programm. Die Abreise ist für den Abend geplant.

Durch den Großeinsatz der Polizei, die vielen Straßensperrungen bei der Ankunft und den verschiedenen Terminen kommt es in der Berliner Innenstadt zu «erheblichen Einschränkungen beim Verkehr». Die Polizei rät, die Bereiche weiträumig zu umfahren. Die genauen Strecken, die Erdogans Konvoi vom Berliner Flughafen ins Regierungsviertel und zurück nimmt, verrät die Polizei aus Sicherheitsgründen nicht.

In die drei Sperrzonen erhalten nur Anwohner mit Ausweis Zutritt. Demonstrationen sind dort verboten, ebenso das Abstellen von Autos. Auch das Befahren der Spree mit Schiffen ist im Regierungsviertel untersagt. Die Polizei wird dort mit einem Boot Präsenz zeigen.

Am Samstag soll eine kurdische Demonstration gegen das Verbot der Arbeiterpartei PKK und die Politik Erdogans gegen 11.00 Uhr am Oranienplatz in Kreuzberg beginnen und zum Brandenburger Tor ziehen. 3000 Teilnehmer sind angemeldet. Aufrufe zu der Demonstration kommen auch von linksradikalen Gruppen wie dem Bündnis 1. Mai.

Ab 14.00 Uhr ist dann eine Demonstration für Palästina und gegen den Angriff Israels auf den Gazastreifen mit 10.000 Teilnehmern in der Innenstadt angemeldet. Sie beginnt am Invalidenpark nahe dem Hauptbahnhof und führt durch die Friedrichstraße und Leipziger Straße ebenfalls zum Brandenburger Tor.

© dpa
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