Tödlicher Streit in Münchnen: Tatverdächtiger gefasst

27.05.2022 In der Münchner Innenstadt eskaliert ein Streit, ein 25-Jähriger stirbt. Nun hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen und Details zur Tat bekanntgegeben.

Nach dem Tötungsdelikt in der Münchner Innenstadt am Stachus ist der Tatort abgesperrt. © Carsten Hoefer/dpa/Archivbild

Sechseinhalb Wochen nach einem tödlichen Streit in der Münchner Innenstadt ist ein Tatverdächtiger gefasst worden. Der Mann sitzt wegen Verdacht auf Totschlag in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Er soll einen 25 Jahre alten Kontrahenten niedergestochen haben. Der Somalier starb wenig später in einem Krankenhaus.

Den Ermittlungen nach soll das Opfer in einem Kreis mehrerer Personen sinngemäß gesagt haben, er möge Geschlechtsverkehr mit minderjährigen Frauen. Das soll einem Mann aus der Gruppe missfallen haben, weil dieser selbst eine Tochter in dem Alter hat. Es soll eine verbale und körperliche Auseinandersetzung entstanden sein, in deren Verlauf es zu dem tödlichen Stich kam. Am Tatort stellten die Ermittler eine Gürtelschnalle sicher.

Am Mittwoch sei der Tatverdächtige - ein 32-Jähriger mit serbischer und kosovarischer Staatsangehörigkeit - festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe die Tat bestritten. Eine Ermittlungsrichterin erließ Haftbefehl. Der dringende Tatverdacht ergebe sich aus Zeugenaussagen, der Personenbeschreibung, der möglichen Tatkleidung wie auch aufgrund eines DNA-Treffers.

Vor der Festnahme führten Beamte Durchsuchungen in vier Wohnungen statt, drei in München und eine in Landau in der Pfalz. In einer Wohnung entdeckten sie den zur Gürtelschnalle passenden Gürtel sowie in einer weiteren Wohnung ein Messer sowie die Kleidung, die der mutmaßliche Täter bei dem Vorfall am 10. April getragen haben soll.

Der Tatverdächtige sei bereits neunmal bei der Polizei aktenkundig, davon zweimal wegen gefährlicher Körperverletzung und mehrmals wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Diebstahls. Das Opfer sei 21 Mal bei der Polizei in Erscheinung getreten, sagte der Sprecher. Vorwiegend habe es sich um Drogendelikte gehandelt, aber auch um Sachbeschädigung und Körperverletzung.

© dpa

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