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Polizei findet bei Bombendrohung keinen Sprengstoff

Eine Bombendrohung gegen eine Schule in Oberfranken löst einen Polizeieinsatz aus. Nun gibt es eine Entwarnung - dennoch könnte es sich laut Ermittlern um eine ernst gemeinte Drohung handeln.
Bombendrohung gegen Schule
Polizeifahrzeuge vor der Gesamtschule in Hollfeld. © Fricke/NEWS5/dpa

Nach der Bombendrohung gegen eine Gesamtschule im Landkreis Bayreuth hat die Polizei bei einer «umfangreichen» Durchsuchung des Gebäudes keinen Sprengstoff gefunden. Wer das per Mail versandte Drohschreiben mit «Hamas-Bezug» gesendet hatte, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken zunächst nicht mit. Unklar blieb vorerst auch, ob jemand den Gaza-Konflikt lediglich als Trittbrettfahrer nutzte oder der Verfasser tatsächlich mit den Hamas sympathisiert. Der Unterricht fiel am Freitag aus.

Die Bombendrohung war bereits am Donnerstag eingegangen. Eine Lehrkraft hatte sich daraufhin in der Nacht auf Freitag bei der Polizei gemeldet. Die Beamten entschlossen sich für die Durchsuchung mit Spürhunden, die noch in der Nacht begann. Die Kripo Bayreuth prüft nun, ob es sich um «Swatting» handelte - das böswillige Auslösen eines Großeinsatzes. Allerdings schlossen die Ermittler demnach auch das Restrisiko einer ernst gemeinten Drohung nicht aus.

Diese richtete sich laut Polizei konkret gegen die Gesamtschule in Hollfeld, es gab keine Polizeieinsätze oder Absagen des Unterrichts an weiteren Schulen. Die Polizei will den Fall aber nicht auf sich beruhen lassen, die Kripo ermittelt demnach mit Hochdruck. Für die Schülerinnen und Schüler in Hollfeld gibt es am Freitag statt des Unterrichts Notbetreuung. Allerdings konnten die meisten Familien laut Polizei rechtzeitig gewarnt werden und sparten sich den Weg zur Schule.

Die Gesamtschule Hollfeld besuchen nach Angaben der Regierung von Oberfranken mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler. Die Stadt Hollfeld selbst hat gerade einmal 2500 Einwohner. Gesamtschulen gibt es nur sehr wenige in Bayern, die Schule in Hollfeld ist deshalb überregional bekannt und zieht auch Kinder aus den benachbarten Kreisen Bamberg und Kulmbach an. Drei Schulzweige werden hier unter einem Dach angeboten - Mittelschule, Realschule und Gymnasium. Das Kultusministerium listet bayernweit nur fünf «Schulen besonderer Art» auf, so heißt diese Schulart in der bayerischen Schulbürokratie.

© dpa
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