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Nürnberg happy nach Sieg über Hertha: «Echt stolz»

Tore, Eigentore, verschossene Elfer, Rote Karten: Das Traditionsduell zwischen Nürnberg und Hertha ist ereignisreich. Am Ende jubelt der «Club» verdient - und doch stört den Coach eine Sache.
1. FC Nürnberg - Hertha BSC
Herthas Toni Leistner (r) erzielt ein Eigentor zum 2:1. © Heiko Becker/dpa

Die Spieler ließen sich von den Fans feiern, Coach Cristian Fiél war erleichtert, happy und stolz. «Das ist das, was ich sehen will», resümierte der Trainer des 1. FC Nürnberg nach dem verdienten 3:1 (0:1) im Traditionsduell der 2. Fußball-Bundesliga gegen Hertha BSC. Eine arge Grippewelle in der Vorbereitung und der frühe Rückstand haben die Franken an diesem Sonntagnachmittag nicht stoppen können. «Die Art und Weise, wie wir das heute gemacht haben, hat mir gefallen, darüber freue ich mich», sagte Fiél.

Mit dem Sieg vor 37 320 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion zog der «Club» in der Tabelle an den zuvor formstarken Berlinern vorbei und kletterten auf Platz neun.

Dabei mussten die Franken einen frühen Rückschlag hinnehmen beim Gegentor durch Smail Prevljak (15. Minute). Beirren ließen sie sich nicht und drehten die Partie durch Treffer von Jens Castrop (57.), ein Eigentor von Berlins Kapitän Toni Leistner (72.) und Daichi Hayashi (84.). FCN-Youngster Can Uzun vergab einen Foulelfmeter (39.). In einer wilden Schlussphase flogen zudem Berlins Marc Oliver Kempf (67.) und Nürnbergs Ivan Marquez (74.) jeweils wegen Notbremsen vom Platz.

«Das war ein geiles Spiel», fand Innenverteidiger Jannes-Kilian Horn. «Es hat Spaß gemacht, wir haben uns nach der Pause belohnt. Ich bin echt stolz auf die Truppe, wie wir zurückgekommen sind.»

Die Nürnberger waren die deutlich aktivere Mannschaft und bestimmten das Geschehen vor allem im Mittelfeld. Die Hertha nutzte gleich ihre erste Chance nach einem schnellen Angriff: Prevljak vollendete aus kurzer Distanz mit der Hacke, weil die «Club»-Defensive eine Hereingabe nicht klären konnte.

Dass die Gastgeber vor dem gegnerischen Tor zu zögerlich und teils verspielt agierten, statt den Abschluss zu suchen, sprach Fiél in der Pause an. Und es wirkte.

Zunächst gelang dem auffälligen Castrop der Ausgleich. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Kempf sah nach Videobeweis Rot. Herthas Leistner grätschte Augenblicke später eine Flanke von Benjamin Goller ins eigene Tor. Dann folgte der Platzverweis für Marquez. Schließlich machte der eingewechselte Hayashi mit einem Abstaubertreffer alles klar.

Einen kleiner Wermutstropfen mischte Fiél nach der Partie in die freudige Stimmung. Ihm missfiel, dass er bei jeder Ballberührung seines Torhüters Christian Mathenia ein Raunen auf den Rängen vernahm - offenbar von Zuschauern, die einen fußballerischen Fehler des Keepers erwarten. «Ich kann nicht zulassen, dass ein Spieler von Teilen (der Fans) ausgepfiffen wird», schimpfte der Coach.

© dpa
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