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«Nichts funktioniert»: Nürnberg unterliegt Karlsruher SC

Nach nur wenigen Sekunden liegt der 1. FC Nürnberg zurück. Die Franken können sich beim Karlsruher SC noch einmal aufrichten. Dann schlägt ein ehemaliger Nürnberger Relegationsheld zu.
Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg
Der Nürnberger Torwart verlässt nach der 4:1 Niederlage den Platz. © Uli Deck/dpa

Nach der Klatsche in Karlsruhe war Cristian Fiel bedient. «Ich hatte das Gefühl, Karlsruhe war bei jedem Angriff gefährlicher. Wir haben es heute nicht gebacken bekommen», klagte der Trainer des 1. FC Nürnberg nach dem am Ende klaren 1:4 (0:1) beim Karlsruher SC. Ein Blitzgegentor nach nicht einmal 15 Sekunden und zwei späte K.o.-Treffer waren für die Franken am Sonntag in der 2. Fußball-Bundesliga zu viel. «Das ist eine verdiente Niederlage heute und wer was anderes sagt, hat ein anderes Spiel gesehen», meinte Fiel. «Das heute war dann einfach zu wenig.»

Paul Nebel sorgte in dem unterhaltsamen Duell für die außergewöhnlich frühe Führung der Gastgeber. Der einstige Nürnberger Relegationsheld Fabian Schleusener (70. Minute) und Budu Siwsiwadse mit einem späten Doppelpack (89./90.+4) erzielten die weiteren Treffer für die zuletzt kriselnden Badener. Der erst 18 Jahre alte Can Uzun hatte zwischenzeitlich den Ausgleich für Nürnberg erzielt (61.).

«Heute hat nichts funktioniert», kritisierte Verteidiger Jannes Horn. «Wir haben schon einige Rückstände gedreht, deshalb habe ich immer daran geglaubt, das Spiel noch drehen zu können. Zur Halbzeit war es immer noch eng, aber am Ende ist die Niederlage verdient.»

Die Franken verpassten mit der Niederlage nach der Länderspielpause, den Anschluss an die Aufstiegsränge zu halten und sind mit weiter 21 Punkten Neunter. Der KSC rückte auf Platz 14 vor und verschaffte sich drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang.

Mittelfeldspieler Nebel verpasste kurz nach dem Anpfiff knapp den Rekord des schnellsten Treffers im deutschen Profifußball. Am 5. Oktober 2007 war Benjamin Siegert schneller erfolgreich, als er im Zweitligaspiel bereits nach acht Sekunden zum 1:0 für den SV Wehen Wiesbaden gegen die SpVgg Greuther Fürth traf.

Der ideale Start kam den Gastgebern nach nur einem Sieg aus den vorangegangenen neun Zweitligaspielen entgegen. Die Elf von Trainer Christian Eichner ging kein zu großes Risiko ein, kam auf dem neu verlegten Rasen aber zu mehreren Riesenchancen. Die Nürnberger blieben in der enttäuschenden erste Hälfte offensiv wirkungslos.

In der zweiten Hälfte sah es zwischenzeitlich so aus, als könnten sich die vergebenen Möglichkeiten für den KSC rächen. Schleusener scheiterte für die Gastgeber, die in Hälfte eins einen Pfostentreffer hatten, an der Latte. Im Gegenzug fiel das 1:1. Schleusener, der den «Club» 2020 in der Relegation gegen den FC Ingolstadt vor dem Abstieg in die 3. Liga bewahrt hatte, war dann aber doch erfolgreich.

Sein Kopfballtor nach Flanke von Nebel und der kurz zuvor eingewechselte Siwsiwadse mit zwei Treffern sorgten für die Entscheidung. «Am Ende ist es auch etwas unreif, so viele Gegentore zu kassieren», meinte der Nürnberger Außenverteidiger Jan Gyamerah.

© dpa
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