Nach Brandserie in Würzburg: Tatverdächtiger in U-Haft

Ein Mann soll in Würzburg zwischen 2015 und 2022 insgesamt acht Brände gelegt haben. Nach Angaben einer Sprecherin der Polizei wurde der 45-Jährige deswegen am vergangenen Mittwoch festgenommen. Seit Donnerstag sitze der Mann wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in Untersuchungshaft.
Feuerwehr
Einsatzkräfte der Feuerwehr bei einem Übungseinsatz. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Der Mann soll seit 2015 auf der sogenannten «Naturheilinsel» im Main unter anderem an Gartenhütten und einem Vereinsheim Feuer gelegt haben, wie es in einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag heißt. Dabei sei ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich entstanden. Verletzt wurde bei den Bränden laut Polizei niemand.

Den Angaben nach kam die Polizei dem Tatverdächtigen unter anderem durch ein Holzstück, das Anfang 2022 an einem Brandort sichergestellt wurde, auf die Spur. Demnach fanden Ermittler an dem Stück Holz DNA-Spuren des 45-Jährigen.

Später hätten die Ermittler weitere Beweismittel sichergestellt, die den Mann belasten sollen. Laut der Sprecherin handelt es sich dabei etwa um elektronische Geräte, die nun weiter ausgewertet werden. Im Zuge der Ermittlungen sei außerdem eine Zeugin in Norddeutschland vernommen worden.

© dpa
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