Neuer Tiefstand: Weniger als 40.000 Bauern halten Rinder

Kuhweiden prägen das Landschaftsbild in vielen Teilen Bayerns - doch die dazugehörigen Bauern werden selten.
Zwei Rinder und ein Wildschwein auf einer Wiese. © Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Die Zahl der bayerischen Bauern mit Rindern im Stall ist in diesem Jahr auf einen neuen Tiefstand von unter 40.000 gesunken. Zum Stichtag am 3. November gab es dem Statistischem Landesamt zufolge noch 39.815 Höfe mit Rinderhaltung - zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Weniger Bauern halten auch weniger Rinder. Allerdings sinkt die Zahl der Tiere weit weniger schnell als diejenige der Bauern, weil die verbleibenden Landwirte ihre Herden vergrößern. Zum Stichtag zählte die Behörde 2,87 Millionen Rinder und damit 0,6 Prozent weniger als Anfang November 2021. Eine bayerische Durchschnittsherde zählt nun 72 Tiere, eines mehr als vor einem Jahr.

Deutlich wird das Ausmaß des Strukturwandels im Langfristvergleich. Ende 1971 hielten knapp 267.000 bayerische Bauern Rinder, fast siebenmal so viele wie heute. Die Zahl der Tiere war vor einem halben Jahrhundert mit 4,5 Millionen ebenfalls erheblich höher.

© dpa
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