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Landtagswahl in Bayern: 9,4 Millionen Menschen dürfen wählen

Bayern hat die Wahl: CSU und Freie Wähler wollen weiterhin zusammen regieren - doch wie stark werden die beiden Parteien künftig sein? Was kann die Opposition ausrichten? Am Abend soll es Antworten geben.
Landtagswahl Bayern - Öffnung der Wahllokale
Eine Wahlurne wird mit einem Wahlsiegel des Freistaats Bayern versiegelt. © Pia Bayer/dpa

In Bayern hat am Sonntagmorgen die Landtagswahl begonnen. Um 8.00 Uhr öffneten landesweit die Wahllokale. Etwa 9,4 Millionen Menschen sind bis 18.00 Uhr aufgerufen, einen neuen Landtag für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Darunter sind rund 554.000 Bayerinnen und Bayern, die erstmals ihre Stimme abgeben dürfen.

Jeder hat zwei Stimmen, Erststimme und Zweitstimme. Zur Ermittlung der Sitzverteilung im Landtag werden - anders als bei einer Bundestagswahl - alle Erst- und Zweitstimmen zusammengezählt und in Mandate umgerechnet. Die Anzahl dieser «Gesamtstimmen» entscheidet am Ende darüber, welche Partei künftig wie viele Abgeordnete hat.

Die CSU von Ministerpräsident Markus Söder lag bis zuletzt in allen Umfragen unangefochten vorne, kam aber mit 36 bis 37 Prozent nicht über ihr schon historisch schlechtes Wahlergebnis von 2018 (37,2 Prozent) hinaus. Für die Freien Wähler ging es nach der Flugblatt-Affäre um ihren Chef Hubert Aiwanger zunächst deutlich nach oben, auf bis zu 17 Prozent. Zuletzt pendelten sich die Umfragewerte dann bei um die 15 Prozent ein. 2018 hatten sie 11,6 Prozent geholt.

Söder und Aiwanger haben stets erklärt, ihre seit 2018 bestehende Koalition auch nach der Wahl fortsetzen zu wollen. Ein Bündnis mit den Grünen hat Söder - anders als vor fünf Jahren - ausgeschlossen.

Mit Spannung wird nicht nur erwartet, wie stark CSU und Freie Wähler am Ende abschneiden. Sondern auch, wer hinter der CSU Platz zwei belegt, die Grünen, die Freien Wähler oder vielleicht die AfD. Die SPD war in Umfragen zuletzt nicht über 9 Prozent hinausgekommen. Die FDP muss demnach zittern, ob sie die Fünf-Prozent-Marke schafft.

Insgesamt sind bei der Landtagswahl 91 Direkt- und 89 Listenmandate zu vergeben. Das Parlament kann aber am Ende auch mehr als 180 Mitglieder haben, durch sogenannte Überhang- und Ausgleichsmandate.

In diesem Jahr gibt es 1811 Kandidatinnen und Kandidaten, 112 weniger als vor fünf Jahren. Der Frauenanteil liegt bei gut 34 Prozent. Nach der Wahl 2018 hatte der Landtag sechs Fraktionen - und aufgrund von 10 Überhang- und 15 Ausgleichsmandaten insgesamt 205 Mitglieder.

Zudem dürfen die Bayern am Sonntag über die Bezirkstage in den sieben Regierungsbezirken abstimmen. Während das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl noch am späten Abend oder in der Nacht feststehen soll, werden die Ergebnisse der Bezirkstagswahlen erst später ermittelt.

© dpa
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