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Landtagsvizepräsident Gehring verpasst Wiedereinzug

Angesichts der Stimmenverluste für Grüne und SPD bei der Landtagswahl haben mehrere Abgeordnete den Wiedereinzug in den Landtag verpasst. Der prominenteste ist der Grünen-Politiker und bisherige Landtagsvizepräsident Thomas Gehring aus dem Allgäu. Am Dienstagabend standen mit dem Abschluss der Auszählung im Wahlkreis Oberbayern alle Abgeordneten des neuen Landtags fest.
Plenarsitzung im bayerischen Landtag
Thomas Gehring, Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen im bayerischen Landtag, spricht. © Matthias Balk/dpa

Gehring kam auf der schwäbischen Grünen-Liste auf Rang fünf - es können aber am Ende nur die ersten vier wieder ins Maximilianeum einziehen. «Es war lange offen, wer von uns das vierte Mandat für Schwaben bekommt», schrieb Gehring am Dienstag auf Facebook. «Glückwunsch Max Deisenhofer, wir waren ein gutes Team und es gibt noch viel zu tun.»

In Niederbayern verpasste der SPD-Abgeordnete Christian Flisek den Wiedereinzug in den Landtag - als zweiter auf der SPD-Liste. In Schwaben scheiterte zudem Gehrings Parteikollegin Christina Haubrich. Im Wahlkreis Oberbayern verpassten Gisela Sengl (Grüne) und Diana Stachowitz (SPD) den Wiedereinzug in den Landtag.

Die Auszählung der Zweitstimmen hatte am Sonntagabend begonnen und dauerte bis Dienstag. Zwar stand die Sitzverteilung im Landtag seit dem frühen Montagmorgen fest, ebenso wie die direkt gewählten Abgeordneten: 85 von der CSU, vier von den Grünen und erstmals auch zwei von den Freien Wählern.

Wer genau von den Oppositions-Listen zum Zug kam, dazu mussten aber zuerst alle Zweitstimmen nach Personen aufgeschlüsselt ausgezählt werden. Dies dauert länger, weil man bei der bayerischen Landtagswahl mit der Zweitstimme nicht eine Partei, sondern ganz gezielt einzelne Personen in jedem Regierungsbezirk/Wahlkreis wählen kann. Die Detail-Auszählung der großen Wahlzettel ist deshalb kompliziert.

In der neuen Legislaturperiode gehören dem Landtag zwei Abgeordnete weniger als bisher an. Mit 203 Mandatsträgern sind es aber weiterhin deutlich mehr als die 180 in der Verfassung vorgesehenen Sitze.

Verantwortlich für den Aufwuchs sind Überhang- und Ausgleichsmandate. Von den 203 Abgeordneten gehören 85 der CSU an (2018: 85). Die Freien Wähler kommen auf 37 Sitze (2018: 27), die Grünen auf 32 (2018: 38), die AfD kommt auf 32 (2018: 22) und die SPD auf 17 Sitze (2018: 22).

© dpa
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