Einspruch gegen Strafbefehl nach tödlichem Jagdunfall

Nach einem Strafbefehl gegen einen Mann wegen eines tödlichen Jagdunfalls in Unterfranken hat der Anwalt des 33-Jährigen Einspruch eingelegt. Damit wird es in der Sache wohl nun eine Hauptverhandlung geben, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts Kitzingen am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft Würzburg hatte für den 33-Jährigen eine Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen zu je 70 Euro beantragt. Das Amtsgericht erließ daraufhin gegen den Beschuldigten wie beantragt den Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung.
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Der Mann soll am 6. Januar während einer Treibjagd in Volkach (Landkreis Kitzingen) von einem Hochsitz aus auf ein Reh geschossen haben. Das Tier wurde verfehlt. Das Projektil schlug aber nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf dem gefrorenen Boden des Feldweges auf und traf das Opfer, das in einer benachbarten Jagdkanzel war. Der 78-Jährige starb. Die Anklagebehörde wirft dem Beschuldigten vor, er hätte in Richtung des Opfers keinen Schuss abgeben dürfen. Der Jäger habe gewusst, dass der 78-Jährige gefährlich nah war.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Fußball news
Bundesliga: Transfers: Cancelo Bayern-Kandidat - Krisenclubs suchen
Familie
Eltern sind gefragt: Von Podcast bis Musik: Was hört mein Kind sich an?
Tv & kino
Featured: Die besten Film-Podcasts: Quadrataugen, Cinema Strikes Back, Logenplatz und Co.
Tv & kino
Neu im Kino: Die Filmstarts der Woche
Das beste netz deutschlands
Verbraucherschutz: EU-Kommission: Online-Shops manipulieren oft
Musik news
Mit 81 Jahren: Motown-Sänger und Songschreiber Barrett Strong gestorben
Das beste netz deutschlands
Featured: iOS 16.3: So kannst Du einen Sicherheitsschlüssel zur Apple ID hinzufügen
Auto news
Verkehrswende in Bayern : Keine Knöllchen mehr für E-Autos ohne Umweltplakette