Missbrauchsbetroffene radeln zum Papst

Betroffene sexuellen Missbrauchs wollen im Mai mit dem Fahrrad von München aus zu Papst Franziskus nach Rom pilgern. Man wolle damit ein Bewusstsein für sexualisierte Gewalt im Raum der Kirche schaffen und Veränderungen im Umgang mit Betroffenen und in der Aufarbeitung anstoßen, teilte das Erzbistum München und Freising am Mittwoch mit.
Papst Franziskus macht während seiner wöchentlichen Generalaudienz in der Halle Papst Paul VI. das Kreuzzeichen. © Andrew Medichini/AP/dpa

Bis zu 15 Menschen können an der Pilgerfahrt vom 6. bis zum 17. Mai 2023 teilnehmen, sie steht unter dem Motto «Wir brechen auf! Kirche, bist du dabei?». Während dieser Zeit sollen auch thematische Gespräche und geistliche Impulse angeboten werden.

Eingeladen sind vor allem Betroffene aus dem Erzbistum und deren Familien, aber auch an Andere. Organisiert wird die Aktion von Vertretern des Betroffenenbeirats der Erzdiözese und der Initiative «Wir wissen Bescheid», das Erzbistum unterstützt finanziell und organisatorisch.

© dpa
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