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Jahn gewinnt emotionales Spiel nach Tod von Diawusie

Trotz des erschütternden Todes von Fußballer Diawusie tritt Jahn Regensburg zum Drittliga-Spiel an. Dieses gewinnen die Oberpfälzer. Es kommt zu vielen emotionalen Szenen im Stadion.
Joe Enochs
Regensburgs Trainer Joe Enochs steht im Stadion. © Robert Michael/dpa

Im ersten Spiel nach dem Tod von Fußballprofi Agyemang Diawusie hat der SSV Jahn Regensburg einen emotionalen Sieg geschafft. Der Drittliga-Spitzenreiter setzte sich am Sonntagabend mit 3:2 (2:1) gegen Schlusslicht SC Freiburg II durch. Die Hausherren waren zunächst 2:0 in Führung gegangen, kassierten dann im zweiten Durchgang den Ausgleich. Noah Ganaus sorgte in der 77. Minute für den Erfolg.

Obwohl der Jahn durch den zehnten Liga-Sieg in Serie den Vorsprung in der Tabelle vor Dynamo Dresden auf sechs Punkte ausbaute, stand in der Partie der Sport nicht im Vordergrund. «Wir freuen uns riesig, dass wir das Spiel gewonnen haben. Aber heute war das Ergebnis zweitrangig», sagte Jahn-Kapitän Andreas Geipl bei MagentaSport.

Die Gedanken der Leute im Stadion galten Diawusie. Dieser war unter der Woche im Alter von nur 25 Jahren laut Verein «an einem plötzlichen Herztod, mutmaßlich ausgelöst durch einen viralen Infekt mit Verdacht auf Herzmuskelentzündung» gestorben.

Vor Anpfiff versammelten sich Spieler, Trainer und Betreuer des Jahn im Mittelkreis zu einer Schweigeminute. Viele Spieler hatten Tränen in den Augen. Die Fans in der Kurve enthüllten ein Banner, auf dem «Ruhe in Frieden Agy» stand und daneben ein Trikot mit Diawusies Nummer 24.

Als 24 Minuten gespielt waren, standen die Zuschauer auf und applaudierten in Gedenken an den Offensivspieler. Zudem wurden «Agy Agy Agy»-Sprechchöre angestimmt. «Das war ein außergewöhnliches Spiel, eine außergewöhnliche Situation, die man niemandem wünscht», sagte Geipl.

Elias Huth per Foulelfmeter (34. Minute) und kurz danach Dominik Kother (36.) hatten Regensburg in Führung gebracht. Die Gäste glichen dank der Tore von Berkay Yilmaz (40.) und Patrick Lienhard (58.) aus. Dann sorgte der eingewechselte Ganaus doch noch für den Sieg der Gastgeber.

© dpa
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