Schneider bleibt vorerst Fürther Trainer

In der vergangenen Saison war die SpVgg Greuther Fürth noch Erstligist. Mittlerweile sind die Franken Tabellenletzter der 2. Bundesliga. Wie geht es mit dem Trainer weiter?
Der Schweizer Marc Schneider bleibt vorerst Trainer der SpVgg Greuther Fürth. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Der Schweizer Marc Schneider bleibt vorerst Trainer der SpVgg Greuther Fürth. Der fränkische Bundesliga-Absteiger lud am Dienstag zur Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn am Sonntag. Die Veranstaltung am Freitag (13.30 Uhr) finde mit Schneider statt, hieß es in der Mitteilung.

«Ich glaube, dass er viel Überzeugung hat, das zu drehen», hatte Geschäftsführer Rachid Azzouzi den «Nürnberger Nachrichten» und der «Nürnberger Zeitung» (Dienstag) gesagt. «Letztlich müssen wir aber alle überzeugt sein, dass das der richtige Weg ist. Wir müssen nochmal intensiver sprechen. Wenn wir dann alle überzeugt sind, ziehen wir das auch durch.»

Fürth war nach dem 1:2 am Sonntag bei Aufsteiger 1. FC Magdeburg auf den letzten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga abgestürzt. Die Franken sind in dieser Saison weiter sieglos und empfangen am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) Tabellenführer Paderborn im Ronhof.

«Ich habe kaum geschlafen und mache mir viele Gedanken. Der Trainer macht sich auch viele Gedanken», erzählte Azzouzi. «Letztlich muss man das alles zusammenführen und analysieren und besprechen, was der Weg ist, um da rauszukommen. Wir können nicht hoffen, dass das von alleine passiert.» Man versuche, «die richtigen Lösungen» zu finden, am liebsten «natürlich zusammen».

Schneider sagte nach dem Training am Montag: «Stand jetzt bin ich hier Trainer und habe keine Signale in die andere Richtung bekommen.» Der Schweizer hatte die Fürther nach dem Abstieg im Sommer von Stefan Leitl übernommen. «Ich nehme den ganzen Druck gerne auf mich, damit ihn die Mannschaft nicht hat», zitierte ihn die «Bild».

Azzouzi hatte nach der Niederlage in Magdeburg die Mannschaft angezählt. «Man kann immer den Trainer infrage stellen. Aber da macht man es den Spielern zu einfach. Wir brauchen nächste Woche eine Reaktion», forderte er. Die Mannschaft brauche «einen Impuls aus sich heraus».

© dpa
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