Lewandowski zum Transferpoker: «Unnötige Dinge dabei»

Robert Lewandowski spricht nochmal über seinen Abschied vom FC Bayern. «Es war die schwierigste Entscheidung meines Lebens», sagt der neue Stürmer des FC Barcelona der «Bild». Selbst 2026 muss für Lewandowski noch nicht Schluss sein.
Münchens Robert Lewandowski klatscht nach dem Spiel. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Robert Lewandowski hat die vielen Störgeräusche rund um seinen Wechsel vom FC Bayern München zum FC Barcelona verteidigt. «Es waren acht wunderbare Jahre hier. Von daher hoffe ich, dass wir mit etwas Abstand das, was die vergangenen Wochen passiert ist, vergessen können. Es waren unnötige Dinge dabei, von beiden Seiten», sagte Lewandowski der «Bild» am Sonntag im Interview. «Ich kenne das Geschäft, ich weiß, was gesagt und geschrieben wurde. Viel war unnötig, viele falsche Gerüchte.»

Lewandowski hatte trotz Vertrags bis Ende Juni 2023 in München auf einen Wechsel noch in diesem Sommer nach Barcelona gedrängt. «Meine Geschichte beim FC Bayern ist vorbei. Mir ist klar, dass der Transfer die beste Lösung für beide Seiten ist», hatte der Weltfußballer Ende Mai verkündet. Der FC Bayern verkaufte den 33-Jährigen nun für bis zu 50 Millionen Euro Ablöse an die Spanier.

«Ich habe gesagt, dass beide Seiten Dinge gemacht haben, die unnötig waren. Aber vielleicht mussten eben gewisse Dinge passieren, damit der Wechsel am Ende möglich war. Ich denke, dass nun beide Seiten zufrieden sind. Bayern bekommt viel Geld, ich darf nach Barcelona», erklärte Lewandowski.

Der Abschied fällt dem Polen nach eigener Aussage nicht leicht. «Es war die schwierigste Entscheidung meines Lebens. Ich wollte noch einmal woanders leben, mit meiner Familie etwas Neues entdecken», erläuterte Lewandowski. «Es war eine einmalige Chance.»

In Barcelona erhält Lewandowski angeblich einen Vertrag über bis zu vier Jahre. «Ich weiß, dass ich bald 34 bin. Aber ich fühle mich körperlich und mental sehr stark. Barcelona hat das genauso gesehen», sagte der Stürmer. «Ich weiß noch nicht, wie es dann weitergeht, aber selbst 2026 muss nicht Schluss sein. Ich will noch viele Jahre auf Top-Niveau spielen.»

© dpa
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