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Frankenderby ohne Sieger: Remis «geht in Ordnung»

Die Kulisse beim 271. Frankenderby ist spektakulär, der Fußball auf dem Rasen weniger. Dennoch zeigen Nürnberg und Fürth viel Leidenschaft. Es gibt keinen Sieger - aber eine diskussionswürdige Szene.
1. FC Nürnberg - SpVgg Greuther Fürth
Nürnbergs Benjamin Goller (r) und Fürths Maximilian Dietz in Aktion. © Daniel Löb/dpa

Viel Show und Leidenschaft, wenig Höhepunkte, geteilte Punkte: In einem emotionalen Frankenderby haben sich der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth unentschieden getrennt. Das 271. Duell der Erzrivalen endete am Freitagabend mit einem 1:1 (1:1), das beiden Teams in der 2. Fußball-Bundesliga nicht entscheidend weiterhilft. Der «Club» verpasste den Sprung ins obere Tabellendrittel, die Fürther nach zuletzt zwei Niederlagen einen Befreiungsschlag in der unteren Hälfte des Klassements.

Verteidiger Damian Michalski hatte die Fürther schon in der 8. Minute per Kopf in Führung gebracht. Can Uzun glich per Foulelfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte aus. «Das war ein hoch-emotionales und hoch-intensives Derby mit einem gerechten Unentschieden», resümierte Fürth-Coach Alexander Zorniger bei Sky. Sein Nürnberger Kollege Cristian Fiél pflichtete bei: «Am Ende geht das in Ordnung.»

Vor einer prächtigen Kulisse, beeindruckenden Fan-Choreografien und insgesamt 47 000 Zuschauern im ausverkauften Max-Morlock-Stadion kamen die Gäste aus Fürth besser in die Partie und gingen früh in Führung: Abwehrspieler Michalski traf bei seinem Startelfdebüt nach einem Eckball. Die Nürnberger brauchten lange, um in Schwung zu kommen. «Wir waren in der ersten Halbzeit nicht im Derbymodus», meinte FCN-Youngster Uzun. Der 17-Jährige blieb kurz vor der Pause vom Elfmeterpunkt cool.

Über die Entstehung des Strafstoßes zürnten die Fürther, nachdem der Referee wegen eines leichten Kontakts weit abseits des Balles und einem Hinweis des Video-Assistenten auf den Punkt gezeigt hatte. «Wir wissen nicht mehr, was gepfiffen wird, und das schon seit Jahren», sagte Zorniger nach dem für alle überraschenden Pfiff. «Wenn keiner sich beschwert, dann ist es einfach kein Elfmeter.»

Der zweite Durchgang begann zunächst mit einer kurzen Unterbrechung, als die Fürther Fans massiv Leuchtraketen zündeten und sogar Feuerwerkskörper in die Luft schossen. Für etwas mehr Spektakel sorgten auf dem Rasen auch die Fußballer beider Teams mit viel Engagement und Kampf.

Der «Club» und auch die ersatzgeschwächten Fürther drängten auf den Siegtreffer, viele ganz große Chancen sprangen aber nicht heraus. Nürnberg-Stürmer Benjamin Goller scheiterte zweimal allein vor Fürth-Keeper Andreas Linde, der den erkrankten Jonas Urbig ersetzte. Auch die Gastgeber mussten im Tor wechseln, weil Stammkeeper Christian Mathenia rot-gesperrt war; Carl Klaus kam als Schlussmann zum Einsatz. «Club»-Kapitän Florian Hübner vergab per Kopf das mögliche 2:1 in der Schlussphase (76.). Auch Kanji Okunuki hätte zum Nürnberger Derbyhelden werden können mit einem Kopfball (89.), traf aber nicht.

© dpa
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