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Berisha weiter im Schaufenster: «Für uns außergewöhnlich»

Geht Nationalspieler Mergim Berisha noch auf den letzten Drücker - oder bleibt er? Das ist die große Transferfrage beim FC Augsburg. Womöglich sogar bis zum letzten Tag der Wechselperiode.
Mergim Berisha
Augsburgs Mergim Berisha gibt Anweisungen. © David Inderlied/dpa

Die Zukunft von Fußball-Nationalspieler Mergim Berisha bleibt beim FC Augsburg das große Transferthema - und das womöglich bis zum Ende der Wechselperiode am 1. September. Der in der Saisonvorbereitung lange verletzt fehlende Angreifer stand beim 4:4 gegen Borussia Mönchengladbach überraschend in der Augsburger Startformation. Er konnte bis zu seiner Auswechslung nur wenige Akzente setzen, bleibt aber weiterhin im Schaufenster. Berisha ist immer noch ein Verkaufskandidat, wie bestätigt wurde.

Trainer Enrico Maaßen würde den neunfachen Torschützen der Vorsaison aus sportlichen Gründen gerne behalten. «Mergim hat eine enorme Abschlussqualität. Er ist mit links, mit rechts und mit dem Kopf gefährlich», sagte Maaßen in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Berisha habe aber eben auch geäußert, «dass er gerne den nächsten Step gehen möchte. Und wenn es die Möglichkeit gibt, muss man gucken, weil die Clubs auch wirtschaftliche Interessen verfolgen», schilderte der FCA-Coach, der betonte: «Von der Qualität ist so ein Spieler für uns vorne im Angriff außergewöhnlich.» Berisha sei lange verletzt gewesen und habe zum Saisonstart gegen Gladbach «einen Schritt nach vorne gemacht».

Die Augsburger hatten bei dem Leihspieler von Fenerbahce Istanbul im Sommer die ausgehandelte Kaufoption gezogen. Rund vier Millionen Euro Ablöse waren fällig. Für eine deutlich höhere Summe würde der FCA den zweimaligen deutschen Nationalspieler wohl ziehen lassen. Der neue Sportdirektor Marinko Jurendic mochte am Samstagabend keine Prognose abgeben, wie der Transferfall Berisha ausgeht. «Mergim hat den Wunsch nicht erst gestern geäußert. Der Spieler hat sportliche Ambitionen. Und der Verein hat auch seine Vorstellungen», sagte Jurendic. Es müsste am Ende zu einer «Win-win-Situation» für alle kommen.

© dpa
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