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Alle 1,4 Minuten kracht es auf Bayerns Straßen

Innenminister Herrmann nennt Bayerns Straßen als «so sicher wie noch nie». Je nach Lesart bietet die Unfallstatistik dafür auch Ansätze. In Summe sprechen mehr als 183 000 Crashs aber eine andere Sprache.
Gesperrte Straße
Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet die Aufschrift «Gesperrt». © David Young/dpa/Symbolbild

Durchschnittlich alle 1,4 Minuten hat es im ersten Halbjahr 2023 in Bayern einen Verkehrsunfall gegeben. Mit 183 247 Unfällen in den ersten sechs Monaten hat es damit 2,4 Prozent mehr Zusammenstöße gegeben als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies geht aus der am Mittwoch von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) vorgestellten Halbjahresstatistik hervor.

Dabei wurden den Angaben zufolge 202 Personen getötet (minus 9 Prozent) sowie 27.024 Personen verletzt (minus 5,4 Prozent). Trotz der hohen Zahl an Unfällen betonte Herrmann: «Für Verkehrsteilnehmer sind die bayerischen Straßen so sicher wie noch nie.» Die Ergebnisse würden nun von Experten analysiert, um die möglichen Unfallursachen gezielt anzugehen. «Für die Sicherheit unserer Straßen nimmt die Bayerische Polizei nach wie vor besonders Raser, fahruntüchtige Fahrer, Gurtmuffel und Handysünder ins Visier.»

Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden habe sich im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 Prozent auf 21.287 reduziert. Die Zahl der getöteten Motorradfahrer erhöhte sich dagegen deutlich auf 40 (plus 27,3 Prozent). Die Zahl der getöteten Fußgänger nahm um 4,5 Prozent auf 21 ab, während die Zahl der tödlich verunglückten Radfahrer wie im Vorjahr bei 32 lag.

Wie im 1. Halbjahr 2022 seien zwei Kinder im Straßenverkehr ums Leben gekommen, die Zahl der getöteten jungen Fahrer sei leicht um einen Toten auf 16 zurück gegangen, allerdings erhöhte sich die Zahl der getöteten Senioren ab 65 Jahren um 5,8 Prozent auf 73.

An 1351 Verkehrsunfällen mit Personenschaden in Bayern waren demnach Schwerverkehrsfahrzeuge beteiligt (minus 5,7 Prozent). 42 Menschen kamen dabei ums Leben (mins 8,7 Prozent). Auf den bayerischen Landstraßen ereigneten sich insgesamt 55 414 Unfälle, ein leichter Anstieg von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der dabei Verletzten sank auf 8748, die Zahl der Getöteten auf 142.

6264 Verkehrsunfälle in Bayern waren auf nicht angepasste oder zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen, insgesamt 49 Menschen kamen dabei ums Leben. 19 Menschen starben, weil sie nicht angegurtet waren - ein Plus von 18,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss ging auf 2169 zurück. Unter Einfluss anderer Drogen kam es zu 294 Verkehrsunfällen.

© dpa
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