Albers für Jahn Regensburg unersetzlich: Gimber verletzt

Kampf und Krampf in Regensburg. Zum Ende einer Englischen Woche mit dem DFB-Pokal-Aus schafft der Jahn aber einen erfolgreichen Abschluss. Wieder einmal entscheidet ein dänischer Stürmer die Partie.
ndreas Albers von Regensburg (r) neben Aleksandr Zhirov von Sandhausen kurz vor seinem Treffer zum 2:1. © Armin Weigel/dpa

Andreas Albers - wer sonst?! Dank des dänischen Stürmers kann der SSV Jahn Regensburg in der 2. Fußball-Bundesliga weiter durchatmen. Albers erzielte am Samstag beim 2:1 (1:1) vor 8123 Zuschauern gegen den SV Sandhausen den Siegtreffer in der 70. Minute. Es war das sechste Saisontor des 32-Jährigen.

«Es kommt mit der Erfahrung, dass man weiß, wohin man gehen muss. Den Ball habe ich nicht super getroffen, aber mit etwas Glück geht er über den Pfosten rein», sagte Albers nach seinem Treffer, der dem Jahn den fünften Dreier bescherte und die Regensburger nach einem ruckeligen Saisonstart schon mal auf eine «schöne Winterpause» hoffen lässt.

So formulierte es zumindest Trainer Mersad Selimbegovic, wenn seine Mannschaft bis zur WM-Unterbrechung «alles, was geht» auf den Platz bringe. Für den Regensburger Coach stellt sich aber nicht nur die Frage nach dem Was, sondern auch nach dem Wer.

Kapitän Benedikt Gimber, der beim DFB-Pokal-Aus gegen Fortuna Düsseldorf noch geschont wurde, musste gegen die Sandhäuser vorzeitig mit einer Schulterverletzung vom Platz. Eine Diagnose sei schwer zu treffen, räumte Selimbegovic ein. «Es kann sein, dass es länger dauern wird.» Gimber ist wie Albers beim Jahn nicht zu ersetzen.

Gegen Sandhausen ging es aber zunächst ganz schnell. Der Jahn lag nach einem Eigentor durch Verteidiger Alexander Schirow bereits nach 40 Sekunden in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Alexander Esswein (12.) sorgte Albers für den dritten Ligasieg gegen Sandhausen in Serie.

«Wir haben den besseren Start erwischt und es verpasst, danach nachzulegen», kritisierte Selimbegovic, der zugleich einräumte: «Das war kein schönes Spiel für den neutralen Zuschauer.» Die Regensburger überzeugten aber mal wieder kämpferisch und wollen nach dem Wunsch ihres Trainers im Heimspiel am Samstag gegen Hansa Rostock «einen Riesenschritt» folgen lassen.

Sandhausen ächzte hingegen unter den vielen Ausfällen - und auch dem kraftraubenden Weiterkommen im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC. «Die Leistung war okay, die Mannschaft hat sich reingehauen», sagte Coach Alois Schwartz, «gegen Ende des Spiels ist uns aber einfach der Saft ausgegangen.»

© dpa
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