Schneider nach Fürther Premiere «happy»

Der Auftakt der SpVgg Greuther Fürth macht Lust auf mehr. Selbst wenn dem Absteiger nicht der ersehnte Startsieg gelingt. Auch vor dem Franken-Derby schwelt die Transferdebatte um Kapitän Hrgota.
Der Fürther Branimir Hrgota (2.v.r.) jubelt mit seinen Kollegen Jetro Willems (l-r), Max Christiansen, Simon Asta und Sebastian Griesbeck über seinen Treffer zum 1:1. © Daniel Karmann/dpa

Marc Schneider lächelte entspannt. Die Dauerfrage nach der Zukunft von Kapitän Branimir Hrgota hatte für den neuen Trainer der SpVgg Greuther Fürth auch nach seiner Premiere in der 2. Fußball-Bundesliga kein Stresspotenzial. «Wir kennen die Situation. Es ist alles offen, bis das Transferfenster schließt. Nichtsdestotrotz gehe ich davon aus, dass Brani da bleibt», antwortete Schneider auf die Frage, ob Hrgota auch noch im Franken-Derby dabei sein werde.

Wechselspekulationen um den Schweden gibt es schon seit Monaten. Unmittelbar nach dem vielversprechenden 2:2 (0:1) am Samstag zuhause gegen Holstein Kiel ließ Hrgota seine Zukunft in Fürth weiter offen. «Ich bin Kapitän dieser Mannschaft und werde immer Gas geben, egal wie es aussieht, ob ich gehe oder bleibe», sagte der 29 Jahre alte Stürmer. «Was am Ende passiert, werden wir sehen.»

Hrgota versicherte, dass ihm das «Kleeblatt» ans Herz gewachsen sei. Seit Sommer 2019 spielt er mittlerweile beim Absteiger aus der Bundesliga. Sein Vertrag in Fürth läuft noch bis 30. Juni 2024.

Auf die Frage, ob er kommende Woche noch im Nachbarschaftsduell gegen den 1. FC Nürnberg dabei sein werde, antwortete Hrgota im TV-Sender Sky ausweichend: «Das Fußball-Geschäft ist so, wie es ist.» Man müsse da «vielleicht mit meinem Berater reden.»

Auf dem Rasen ging Hrgota wie gewohnt voran. Nach einem Pfostenschuss von Joker Ragnar Ache hatte er kurz vor dem Abpfiff aus wenigen Metern sogar die Riesenchance zum Siegtreffer. Doch der Kieler Keeper Thomas Dähne entschärfte die Situation.

«Wir sind enttäuscht über das Resultat, wir sind aber mit der Leistung absolut zufrieden», sagte Trainer Schneider in seinem blütenweißen Hemd nach dem schwungvollen Start seiner Mannschaft.

Die mit den beiden Neuzugängen Oussama Haddadi (Innenverteidiger) und Armindo Sieb (Angreifer) gestarteten Fürther waren spielfreudig und zielstrebig. Vor 8756 Zuschauern gerieten sie nach einem Volleyschuss von Timo Becker in der 29. Minute allerdings überraschend in Rückstand. «Ich bin unheimlich happy, wie die Jungs mit dem Rückstand umgegangen sind», äußerte Schneider.

Kurz nach dem Seitenwechsel kurvte Hrgota durch den Strafraum der Kieler und bereitete den Ausgleich von Julian Green (48.) vor. Timothy Tillman (76.) erhöhte anschließend, nach einem Foul von Simon Asta an Oscar Pichler war allerdings Alexander Mühling (80.) vom Punkt für die Kieler erfolgreich.

In der Schlussphase verpassten die Fürther dann das greifbare 3:2. «Ich bin mit der Leistung absolut happy, wir dürfen die Gier nicht verlieren», sagte Schneider, der seine Mannschaft nun auf das Derby am Samstag vorbereitet. Ob mit oder ohne Hrgota wird man sehen.

© dpa
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