Pechvogel Stojanovic wieder im Fokus

Schon wieder! Dejan Stojanovic verspekuliert sich. Der Jahn-Torwart erlebt eine Saison zum Vergessen. Nicht nur das Ergebnis gegen Rostock ist für Regensburg bitter.
Scott Kennedy von Regensburg (M) geht verletzt vom Platz. © Armin Weigel/dpa

Pechvogel Dejan Stojanovic hat wieder zugeschlagen. Der Regensburger Torhüter gab beim 0:3 am Samstag gegen Hansa Rostock zum wiederholten Male in dieser Saison eine äußerst unglückliche Figur ab. Beim Stand von 0:2 spekulierte der 29-Jährige auf eine Hereingabe und orientierte sich weg vom Ball. Jahn-Verteidiger Jan Elvedi (64. Minute) fälschte den Schuss von Rostocks Svante Ingelsson aber minimal ab und die Kugel trudelte ins kurze Eck. Sah doof aus - und lieferte ein weiteres, wenn auch diesmal schwächeres, Argument für einen Wechsel im Regensburger Tor.

Es war nicht Stojanovics erster Patzer in dieser Saison in der 2. Fußball-Bundesliga. Vor wenigen Wochen hatte sich der Nachfolger von Alex Meyer bei einem gegnerischen Abschlag stark verschätzt und dadurch das entscheidende Gegentor gegen den 1. FC Magdeburg (0:1) verursacht. Im Pokal-Duell mit Fortuna Düsseldorf leistete sich der Keeper einen weiteren Aussetzer. «Unglücklich. Alles lief heut irgendwie gegen uns. Wir sind nicht reingekommen ins Spiel», befand Stojanovic nach dem schwachen Auftritt gegen Rostock.

Schon vor seinem Missgeschick stand die sechste Saisonniederlage der Regensburger quasi fest. Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor machte am Samstag den Unterschied. Joshua Mees, der zweimal als Verlierer aus dem Eins-gegen-Eins mit Rostocks Schlussmann Markus Kolke hervorging, oder der meist treffsichere Andreas Albers, der den Ball an die Latte hämmerte, scheiterten aus aussichtsreicher Position.

Rostock bestrafte die mangelnde Regensburger Chancenverwertung in der Anfangsphase eiskalt. Zwei Schüsse, zwei Tore: Hansas Rechtsaußen Kai Pröger sorgte mit seinem sehenswerten Doppelpack (7., 26.) für die frühe Vorentscheidung. «Wenn du kein Tor machst und der Gegner mit einem abgefälschten Schuss das dritte Tor macht, dann ist das ein gebrauchter Tag», befand Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic.

Besonders bitter für die ohnehin schon verletzungsgeplagten Oberpfälzer: Innenverteidiger Scott Kennedy zog sich in einem Zweikampf eine Schulterverletzung zu. Der kanadische Nationalspieler wird die WM in Katar verpassen und «mehrere Monate» fehlen, wie Selimbegovic unmittelbar nach dem Spiel berichtete.

In Steve Breitkreuz verließ nach rund 60 Minuten der nächste Abwehrspieler das Feld. Diesmal sprach Selimbegovic von einem «Verdacht auf Gehirnerschütterung». Dem Jahn droht am kommenden Sonntag beim Hamburger HSV somit der Ausfall von zwei seiner Innenverteidiger.

© dpa
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