Nürnberg startet in Saisonvorbereitung

Die Sommerpause ist beendet für den 1. FC Nürnberg, doch die Transferperiode ist noch lang. Im Hintergrund wird eifrig am Kader gebastelt. Einige Neuzugänge sind schon da - und zeigen sich angriffslustig.
Der Nürnberger Trainer Robert Klauß. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Hunderte «Club»-Fans standen Spalier, als der 1. FC Nürnberg angeführt von Trainer Robert Klauß den Trainingsplatz am Valznerweiher betrat und die Saisonvorbereitung einläutete. Während sich die ersten Autogrammjäger am Montag schnell in Lauerstellung brachten und die Neuzugänge des fränkischen Fußball-Zweitligisten für die obligatorischen Pflichtfotos posierten, absolvierte der Rest des Teams bei hochsommerlichen Bedingungen die ersten Lauf- und Balleinheiten.

Nach 29 Tagen Sommerpause richtet sich der Fokus der Franken wieder auf die neue Saison. Mit dabei die sechs frischen «Cluberer» Sadik Fofana, Louis Breunig, Jan Gyamerah sowie Erik Wekesser, Shawn Blum und Manuel Wintzheimer. «Es ist ein riesen Verein mit einer riesen Tradition. Egal welcher Gegner kommt, wir nehmen drei Punkte mit», verkündete Fofana angriffslustig zur Freude der Fans. Der 19-Jährige kommt zunächst für zwei Jahre als Leihspieler vom Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen.

Mit dem neuen Kader will der «Club» in der nächsten Saison wieder um die vorderen Tabellenplätze mitspielen. Ein konkretes Ziel gab der gewohnt zurückhaltende Klauß aber noch nicht aus. «Es ist schwer zu sagen. Wir wissen noch nicht, wie die Kader der Gegner aussehen oder wie unserer am Ende aussieht. Die Transferperiode ist noch lang», sagte der 37-Jährige.

Am 31. August endet die Wechselzeit. Also noch genug Zeit für Sportvorstand Dieter Hecking, um weiter am Kader zu basteln. «Wir sind dabei, abzufragen, was ist möglich und was nicht», sagte der 57-Jährige. «Wir sehen uns noch nicht fertig mit dem Kader.» Zuletzt war über eine Rückkehr von St. Paulis Stürmer Guido Burgstaller nach Nürnberg spekuliert worden.

Besonders groß ist in Nürnberg die Vorfreude auf das Franken-Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth. «Da hoffe ich auf ein ausverkauftes Haus. Ich habe gehört, wenn man das Derby gewinnt, darf man sich eine Woche alles erlauben», scherzte Klauß.

Die FCN-Kicker trainieren die ganze Woche weiter, ehe am Samstag der erste Test gegen Regionalligist Viktoria Aschaffenburg ansteht. Rund eine Woche später geht es ins Trainingslager nach Südtirol.

© dpa
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