Elfter, Achter - und jetzt? Nürnberg startet mit Fragen

Schon vor Saisonbeginn zeigt Nürnberg-Trainer Klauß, dass er ganz der Alte geblieben ist. Offensive Sprüche meidet er, der Gegner wird mit größtem Respekt in der Analyse seziert. Bei seinem eigenen Club lässt sich der 37-Jährige wenig in die Karten schauen.
Der Spielball der Saison 2021/2022 der 2. Bundesliga liegt auf dem Rasen. © Guido Kirchner/dpa/Symbolbild

Alles beim Alten bei Robert Klauß. Vor dem Saisonstart der 2. Fußball-Bundesliga gibt sich der «Club»-Coach gewohnt zurückhaltend. «Das Saisonziel geben wir noch bekannt», sagte der Trainer vor dem Auftakt beim FC St. Pauli, gegen den der 37-Jährige mit seinem 1. FC Nürnberg am Samstag (13.00 Uhr) in Hamburg bestehen will. Der «Club» hatte die vergangene Spielzeit nach einer schwachen Schlussphase auf dem achten Tabellenplatz abgeschlossen. Zwischenzeitlich waren die Franken nah an die Aufstiegsplätze gerückt.

In der Vorbereitung hatten die Franken wieder einmal mit Schwankungen zu kämpfen. Einer guten ersten Halbzeit gegen den FC Arsenal folgten etwa schlechte 45 Minuten mit fünf Gegentoren. «Wir hatten wirklich gute Trainingseinheiten, die Testspiele waren nicht so gut», sagte Klauß mit Blick auf die letzten Wochen.

Die Favoritenrolle für die neue Saison schob er dem Hamburger SV zu, «der sicherlich ein paar Möglichkeiten mehr» habe. Bei seinem eigenen Verein zeigte sich der 37-Jährige zurückhaltender: «Es ist immer so, dass man nicht genau weiß, wo man steht - manchmal sogar nach den ersten beiden Spieltagen immer noch nicht.» Hoffnung macht ihm ein Blick auf den Kader: «Wir haben ein stabiles Grundgerüst aus der letzten Saison, wissen, was wir können.»

Präziser wurde Klauß bei der Gegneranalyse. St. Pauli werde «versuchen, den Ballbesitz zu haben, dass sie versuchen, nach vorne zu spielen, dass sie auch gegen den Ball aktiv und mutig nach vorne verteidigen», so der «Club»-Coach. «Dagegen werden wir Lösungen finden müssen.»

St. Pauli muss nach den Abgängen von Daniel-Kofi Kyereh (SC Freiburg) und Guido Burgstaller (Rapid Wien) seinen Sturm neu erfinden. Ein Umstand, der Klauß jedoch nicht aufatmen lässt: «Sie haben richtig viel Qualität auf dem Platz und ich finde auch, dass sie vorne richtig gute Transfers getätigt haben.» Mit David Otto (TSG 1899 Hoffenheim) und Johannes Eggestein (Royal Antwerpen) haben die Hamburger die freien Sturmpositionen bereits nachbesetzt.

Rund 1200 «Club»-Fans werden Nürnberg in Hamburg unterstützen. Verzichten muss Klauß auf die Offensivspieler Lukas Schleimer (Innenbandriss) und Pascal Köpke (Aufbautraining). Der Einsatz von Mittelstürmer Felix Lohkemper ist fraglich.

© dpa
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