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Wasen-Volksfest zieht 4,3 Millionen Besucher an

Nach 17 Tagen wurden auf dem Cannstatter Volksfest die letzten Bierfässer angeschlagen. Das Wetter war prächtig, es gibt lauter zufriedene Gesichter.
Cannstatter Volksfest 2023
Besucher des Cannstatter Volksfestes fahren mit dem Kettenkarussell. © Christoph Schmidt/dpa

Nach mehr als zwei Wochen Sause auf dem Cannstatter Wasen ist das große Volksfest am Neckar-Ufer am Sonntag zu Ende gegangen. Die Veranstalter meldeten am Nachmittag 4,3 Millionen Besucherinnen und Besucher. Mit dem Musik-Feuerwerk am späten Abend (21.30 Uhr) wollten sich die Schausteller, Festwirte und Veranstalter verabschieden. 8 Bierzelte, das «Albdorf», 47 Imbissbetriebe, 61 Eis- und Süßwarenstände, 123 Vergnügungsgeschäfte und 40 Marktstände standen 17 Tage bereit.

«Das warme Wetter war einfach perfekt für einen Besuch auf dem Volksfest. Gerade der gestrige Samstag war noch einmal phänomenal. Viele VfB-Fans haben sich auf dem Fest auf das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg eingestimmt oder nach dem Sieg auf dem Volksfest weitergefeiert,» sagte Marcus Christen, Abteilungsleiter für die Feste und den Cannstatter Wasen. Wegen eines verdächtigen Gegenstands hatte die Polizei kurzfristig und vorsorglich die Almhütte Royal sowie den umliegenden Bereich evakuiert. Doch der ominöse Karton entpuppte sich als harmlos. Festzelt und Umgebung wurden wieder freigegeben.

Vor der Corona-Pandemie waren regelmäßig etwa vier Millionen Menschen auf das Cannstatter Volksfest gekommen. Im vergangenen Jahr waren es unter anderem auch wegen des anhaltend schlechteren Wetters insgesamt nur etwas mehr als drei Millionen Besucherinnen und Besucher.

Auch Schausteller, Festwirte und die Polizei hatten sich mit dem Verlauf zufrieden gezeigt. Zwar habe die Zahl der Straftaten wie Diebstahl, Raub und Hausfriedensbruch bei Streit in Festzelten angesichts der um ein Fünftel gestiegenen Besucherzahlen um zehn Prozent zugenommen. Aber auf dem Wasen sei die Stimmung insgesamt nicht aggressiv gewesen, sagte Wasen-Polizeichef Jörg Schiebe. Die Zahl der Delikte bleibe bei unter 600.

Deutlich stärker seien vor allem sexuelle Belästigungen und Sexualstraftaten aufgefallen. «Hier haben sich die Zahlen verdoppelt, sie bleiben aber in einem unteren zweistelligen Bereich»», hatte der Polizeibeamte gesagt.

Beim «großen Bruder», dem Münchner Oktoberfest, wird bereits seit mehreren Tagen abgebaut. Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel waren insgesamt 7,2 Millionen Besucherinnen und Besucher an 18 Tagen auf die Theresienwiese in München gekommen. Das sind so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Zuletzt wurde die Sieben-Millionen-Marke 1985 übertroffen. Damals kamen zum 175-jährigen Bestehen des Volksfestes der Statistik zufolge mit 7,1 Millionen sogar etwas weniger Besucher als dieses Jahr.

© dpa
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