Nach unruhigen Wochen Klarheit: Kalajdzic verlässt den VfB

Sasa Kalajdzic und der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart haben nach wochenlangen Gerüchten endlich Gewissheit. Der Österreicher verlässt die Schwaben in Richtung englischer Premier League. Beim VfB stellt sich die Frage, wie die Lücke geschlossen werden soll.
Stuttgarts Sasa Kalajdzic in Aktion. © Tom Weller/dpa/Archivbild

Das Wechsel-Theater um Sasa Kalajdzic hat ein Ende. Der Stürmer verlässt die Fußball-Bundesliga und den VfB Stuttgart und schloss sich am Mittwoch nun auch offiziell dem englischen Erstligisten Wolverhampton Wanderers an. Dort unterzeichnete er einen Fünfjahresvertrag, der die Option für eine weitere Saison beinhaltet. Auch Visum und Arbeitserlaubnis liegen inzwischen vor.

Medienberichten zufolge fließen rund 18 Millionen Euro als Sockelablöse auf das Konto des VfB, der in dieser Transferperiode bereits Orel Mangala für etwa 13 Millionen Euro zu Nottingham Forest ziehen ließ. Weitere Einnahmen könnten dank möglicher Bonuszahlungen folgen.

Zwar hatte Kalajdzic, dessen Vertrag in Stuttgart bis 30. Juni 2023 gültig war, die ersten Spiele in dieser Saison noch bestritten. Gegen den 1. FC Köln (0:0) fehlte er am vergangenen Sonntag aber schon im Kader. «Sasa wurde nach seinem Wechsel zum VfB in den vergangenen Jahren zum etablierten Bundesliga- und Nationalspieler, der mit seinen Leistungen die Aufmerksamkeit von Clubs aus dem In- und Ausland auf sich gezogen hat», sagte Sportdirektor Sven Mislintat.

Kalajdzic wurde seit Monaten mit mehreren Top-Clubs in Verbindung gebracht. Sowohl der FC Bayern München als auch Borussia Dortmund sollen den österreichischen Nationalspieler auf dem Zettel gehabt haben, nachdem dort Robert Lewandowski und Erling Haaland gegangen waren. Auch Manchester United soll kurzzeitig in das Werben eingestiegen sein. Zwischenzeitlich sprach Sascha Empacher, der Berater des 25-Jährigen, von einer Wahrscheinlichkeit von gerade einmal «fünf Prozent», dass Kalajdzic bleiben werde. Mittlerweile sind es null Prozent.

Beim VfB sind die Überlegungen noch nicht abgeschlossen, wie der Abgang kompensiert werden soll. Eine Möglichkeit ist eine interne Lösung. Allerdings sah Neuzugang Luca Pfeiffer bei seinem Startelf-Debüt in Köln die Rote Karte. Er muss drei Spieltage aussetzen. Neben Silas Katompa Mvumpa könnten am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen Aufsteiger FC Schalke 04 Chris Führich oder Juan José Perea zum Einsatz kommen.

Es halten sich aber auch hartnäckig die Gerüchte, dass Mislintat noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden könnte. Immer wieder fiel der Name Mergim Berisha. Doch der deutsche U21-Europameister entschied sich für Stuttgarts Liga-Konkurrenten FC Augsburg.

Die durch den Abgang von Kalajdzic erzielten Einnahmen könnten helfen, um die entstandene Lücke zu schließen. Allerdings läuft dem VfB die Zeit davon, da die Wechselfrist am Donnerstag endet. Zumindest wird es nach den nervenaufreibenden Wochen aber wieder ruhiger - und das ist mit Blick auf den Saisonstart auch wichtig. Denn die Stuttgarter warten in der Liga noch immer auf den ersten Saisonsieg.

© dpa
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