«Einen Riesendank an ihn», sagte Friedl am Dienstag in einer Medienrunde über Gregoritsch. «Das ist nicht selbstverständlich, dass er die Situation dann hinterher auch wirklich so schildert, wie sie letztlich war. Aber das zeigt, was für ein Sportsmann er ist.»
Der 24 Jahre alte Abwehrspieler hatte am 22. Oktober in Freiburg bereits in der 14. Minute wegen eines Fouls die Rote Karte erhalten und war ursprünglich für zwei Spiele gesperrt worden. Werder legte dagegen Einspruch ein und hatte damit Erfolg: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) reduzierte die Sperre am Montag um ein Spiel, Friedl saß sie bereits am Freitag beim 1:0-Heimsieg gegen Hertha BSC ab.
Vor dem Aufsteigerduell mit den Schalkern sagte der Österreicher: «Ich gehe schon mit Vorfreude ins Spiel.» Trotz des großen Abstands von zehn Tabellenplätzen zwischen Werder und Schalke will Friedl den nächsten Gegner aber nicht unterschätzen: «Wir wissen: Sie sind auf dem letzten Platz. Aber sie spielen nicht schlecht, egal wie die Tabellen-Situation ist», sagte der Kapitän.