Feuerwehrmann wegen Brandstiftung in Untersuchungshaft

Wegen Verdachts auf Brandstiftung ist ein Stuttgarter Feuerwehrmann in Untersuchungshaft gekommen. Der 19-Jährige sei unmittelbar nach Bekanntwerden der Tatvorwürfe Ende September vom Dienst freigestellt worden, teilte die Stuttgarter Feuerwehr am Dienstag mit. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wurde er am Sonntag festgenommen und am Montag einem Haftrichter vorgeführt. Der junge Mann soll mehrere Brände in Stuttgart-Stammheim verursacht haben. Unter anderem soll er Ende September einen Palettenstapel im Außenbereich einer Schreinerei in Brand gesetzt haben, sodass die Flammen auf eine Produktionshalle übergriffen. Zudem steht er im Verdacht, im August Europaletten auf einem Betriebsgelände und eine Papiertonne angezündet zu haben.
Ein Blaulicht auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei. © Daniel Vogl/dpa/Symbolbild

«Wir sind betroffen von den schwerwiegenden Vorwürfen gegen einen Feuerwehrangehörigen», teilte Amtsleiter und Feuerwehrkommandant Georg Belge am Dienstag mit. Mehr als 1500 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte engagierten sich in der Feuerwehr Stuttgart, um Leben zu retten, Leid zu lindern und Schaden abzuwenden. Die im Raum stehenden Vorwürfe seien nicht mit den Werten der Feuerwehr vereinbar.

© dpa
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