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Pragmatismus: Königsklassen-Platz nach Sieg gegen Freiburg

Xavi Simons bleibt für RB Leipzig unverzichtbar. Die Paris-Leihgabe trifft weiter. Doch gegen Freiburg betreibt RB erneut Chancenwucher. Den späten Sieg sichert dann ein anderer Neuzugang.
RB Leipzig - SC Freiburg
Leipzigs Christoph Baumgartner (M) und Freiburgs Lucas Höler im Duell. © Jan Woitas/dpa

Kein Fußball-Feuerwerk, aber drei wichtige Punkte, das sah auch Rouven Schröder ganz pragmatisch. RB Leipzig hat mit Krampf und Dusel in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit dem 3:1 (1:1) gegen den SC Freiburg zog die Mannschaft von Trainer Marco Rose am Sonntagabend in der Bundesliga-Tabelle an Borussia Dortmund vorbei auf Rang vier und ist nach dem 0:2-Ausrutscher in Mainz wieder auf Königsklassenkurs.

Xavi Simons (6. Minute) brachte den Pokalsieger vor 41 117 Zuschauern in Führung. Merlin Röhl (45.+6) glich für Freiburg aus. Lois Openda (79.) per Elfmeter und Christoph Baumgartner (80.), der zuvor den Elfmeter herausholte, sorgten für die Entscheidung. Damit bleiben die Freiburger im dritten Spiel in Serie sieglos und verharren auf Tabellenrang acht. Vincenzo Grifo konnte sich nach seinem Elfmeterfoul nur entschuldigen. «Es tut mir leid für die Mannschaft», sagte der Freiburger.

«Wir sind sehr zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es fühlte sich immer an wie auf Messers Schneide», sagte RB-Sportchef Schröder. Qualität sei, auch eine solche Phase zu überstehen, meinte er und lobte für die Trendwende besonders Rose als Motivator.

Rose selbst forderte vor dem Anpfiff noch einmal Zielstrebigkeit ein, um mehr Chancen zu generieren. Seine Spieler setzten genau da an. Simons erkämpfte sich selbst von Lucas Höler den Ball, schlug ein paar Haken und zog aus 20 Metern ab - 1:0. Sein vierter Bundesligatreffer war fast identisch mit dem Führungstor beim 2:1 in der Champions League bei Roter Stern Belgrad, als RB vorzeitig das Achtelfinale buchte. Leipzig stürmte fortan nur auf das Freiburger Tor. Die Breisgauer standen zwar gut gestaffelt hinter der Mittellinie, sodass Leipzig Geduld beim Spielaufbau brauchte, doch selbst gefährlich wurden die Gäste in der ersten halben Stunde nicht.

So tobte Christian Streich wild an der Seitenlinie, dirigierte sein Team und versuchte gestikulierend Passwege aufzuzeigen. «Du musst extrem mutig sein mit den eigenen Bällen, sonst hast du keine Chance», sagte er vor dem Spiel der beiden zweikampfstärksten Mannschaften bei DAZN. Die erste Torchance der Breisgauer hatte Maximilian Eggestein, doch Janis Blaswich parierte und ließ den Ball nach vorne abprallen, wo Kiliann Sildilla den Ball über die Linie drückte - zuvor stand er jedoch im Abseits. Zu diesem Zeitpunkt hatte RB schon sechs Torschüsse bei 70 Prozent Ballbesitz.

Doch wie zuletzt schon betrieben die Sachsen Chancenwucher. Und bauten somit die Gäste, die zum Ende der ersten Halbzeit mehr Spielanteile hatten, wieder auf. So war es fast folgerichtig, dass Röhl erst Lukas Klostermann - der für Benjamin Henrichs den Vorzug bekam - aussteigen ließ und dann überlegt zum Ausgleich einschoss (45.+6). Der seit Wochen glänzend parierende Blaswich, der unter der Woche erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen wurde, war chancenlos.

Nach Wiederanpfiff hatte Openda (46.) halblinks die Chance zur Führung, verzog aber aus spitzem Winkel knapp. Auf der Gegenseite machte es die Freiburger besser: Höler (53.) rutschte haargenau in eine Flanke von Noah Weißhaupt - doch der Unparteiische sah abseits und gab den Treffer nicht. Vier Minuten später parierte Blaswich einen Schuss von Vincenzo Grifo. Plötzlich waren die Freiburger, die die letzten neun Pflichtspiele gegen RB nicht gewinnen konnten, präsenter.

Rose reagierte nach einer Stunde mit einem Dreier-Wechsel, brachte frische Kräfte, darunter Yussuf Poulsen, der zuletzt wegen Adduktorenprobleme passen musste. Leipzig drückte zwar, scheute aber das Risiko. Doch die Wechsel brachten wieder mehr Struktur ins Spiel. Vor allem der seit Wochen stark agierende Baumgartner holte erst den Elfmeter raus, dann traf er selbst zum 3:1. «Ein absoluter Vollblutprofi», lobte Schröder den Matchwinner.

© dpa ⁄ Frank Kastner, dpa
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