Halloween-Nacht lässt Polizei keine Ruhe

«Süßes, sonst gibts Saures»: Streiche gehören zu Halloween dazu. Doch die Polizei in Baden-Württemberg hatte es mit mehr als mit nur Albereien und Scherzen zu tun.
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. © Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

In der Halloween-Nacht hat die Polizei alljährlich viel zu tun. Mit rund 80 Einsätzen lag das Einsatzaufkommen zumindest im Bereich der Polizei in Reutlingen über dem der Vorjahre. Es kam zu Ordnungsstörungen, Sachbeschädigungen, kleineren Bränden, widerrechtlichem Abbrennen von Feuerwerkskörpern sowie Ruhestörungen durch private Feierlichkeiten. Zur späteren Stunde musste die Polizei vereinzelt zu Streitereien oder Körperverletzungsdelikten ausrücken - zumeist im Zusammenhang mit dem zunehmenden Alkoholkonsum. Ferner gab es mehrere Mitteilungen wegen Klingelstreichen an Haustüren.

Rund 20 Jugendliche trieben es am Montagabend in Friedrichshafen (Bodenseekreis) besonders schlimm. Sie belästigten und terrorisierten Anwohner mit Lärm, Eierwürfen und Feuer. Als Beamte eintrafen, seien auch sie mit Eiern und Steinen beworfen worden, zudem seien eine Matratze und eine Mülltonne angesteckt worden, hieß es in einem Polizeibericht. Die teilweise vermummten Jugendlichen flohen in unterschiedliche Richtungen. Trotzdem habe die Polizei die Personalien einiger Beteiligter feststellen können. Die kleineren Brände wurden von der Feuerwehr gelöscht. Verletzt worden sei niemand.

In Reutlingen fuhr ein Rettungsdienst zu einer Diskothek, weil ein unbekannter Partygast dort Pfefferspray versprüht hatte. Acht Menschen klagten über Atemwegsreizungen und mussten ambulant versorgt werden.

In Esslingen mussten mehrere Polizeistreifen zu einer Diskothek ausrücken. Der Veranstalter der dortigen Halloween-Party hatte die Polizei verständigt, da die Partylokalität so gut besucht war, dass einer Vielzahl von wartenden Personen der Zugang verwehrt werden musste. Dies führte nach Auskunft der Polizei zu tumultartigen Szenen, so dass der Bereich geräumt wurde.

In Tübingen kam es im Verlauf der Halloween-Nacht wegen zwei Bränden zum Einsatz von Feuerwehr und Polizei. In einem Garten brannte ein Trampolin, das mutmaßlich vorsätzlich angezündet wurde. Der Schaden wird auf rund 500 Euro beziffert. Zudem brannte ein Container mit Altpapier und Kartonagen.

In Albstadt kontrollierten Beamte den Straßenverkehr. Der Schwerpunkt lag auf Alkohol und Drogen. Acht Fahrzeuglenker wurden wegen Fahrens unter Alkohol beziehungsweise Drogeneinflusses angezeigt. Zwei Autofahrer sind ihren Führerschein los.

© dpa
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