Zwei Tote bei schweren Unfällen auf A5 und A8

Mehrere Unfälle auf der A8 und A5 beschäftigten am Mittwoch über Stunden die Einsatzkräfte. Ein Lastwagenfahrer starb - und ein 72-Jähriger, der gerade ein Warndreieck aufstellen wollte.
Mehrere stark beschädigte Fahrzeuge stehen nach einer Kollision auf der Autobahn A5. © Marco Dürr/Einsatz-Report24/dpa

Bei Unfällen auf den Autobahnen 8 und 5 sind am Mittwochmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Vier Lastwagen waren auf der A8 bei Gruibingen (Landkreis Göppingen) an einem Stauende kollidiert. Ein 55 Jahre alter Fahrer wurde tödlich verletzt, wie die Polizei mitteilte. Zwei weitere Beteiligte kamen mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein anderer Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus seines Lastwagens befreien. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Stuttgart über Stunden komplett gesperrt. Der Sachschaden wird auf 250 000 Euro geschätzt.

Zum Zusammenstoß der Lastwagen kam es am Ende eines Rückstaus, der sich laut Polizei durch einen anderen Unfall auf der A8 bildete. Ein Auto war bei Kirchheim unter Teck (Landkreis Esslingen) auf einen anderen Wagen aufgefahren und schleuderte danach gegen einen Lastwagen. Zwei Menschen wurden laut Polizei verletzt. Der Verkehr wurde vor der Anschlussstelle Kirchheim unter Teck-West ausgeleitet.

Auf der A5 an der Anschlussstelle Achern (Landkreis Ortenaukreis) wurde ein 72-Jähriger von einem Auto erfasst, als er gerade ein Warndreieck aufstellen wollte. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, wie ein Polizeisprecher sagte. Zuvor war es zu kleineren Auffahrunfällen auf der Strecke in Richtung Basel gekommen.

Ein Auto war laut Polizei am Mittwochmorgen von der Spur abgekommen, ins Schleudern geraten und auf der linken Spur zum Stehen gekommen. Dies führte zu zwei kleineren Auffahrunfällen zwischen dem Fahrzeug, zwei weiteren Autos und einem Kleintransporter, den der 72-Jährige fuhr.

Die Beteiligten wollten die Unfallstelle gerade sichern, als ein weiteres Auto angefahren kam und den 72-Jährigen auf der linken Spur tödlich verletzte. Das Auto kollidierte auch mit den stehenden Fahrzeugen an der Unfallstelle. Zwei der Fahrer wurden teils schwer verletzt.

Von dem Fahrer des Autos, das den Unfall verursacht hatte, und möglichen Beifahrern fehlte laut Polizei jede Spur. Die Suche mit einer Drohne blieb zunächst erfolglos. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht. Auch diese Autobahn musste für Stunden gesperrt werden. Es entstand ein zeitweise 20 Kilometer langer Stau.

© dpa
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