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Schmadtke lobt Gladbacher Mentalität nach spätem 2:1-Sieg

Trotz großer Personalsorgen schaffen die Gladbacher den nächsten Heimsieg gegen auswärtsstarke Hoffenheimer.
Ngoumou und Baumann
Gladbachs Nathan Ngoumou (r) trifft gegen Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann (l) zum 2:1. © Marius Becker/dpa

Mit diesem Punkte-Dreier hatte bei Borussia Mönchengladbach kaum jemand mehr gerechnet. Als Flügel- und Tempospieler Nathan Ngoumou in ungewohnter Rolle als Mittelstürmer den 2:1-Siegtreffer gegen die TSG Hoffenheim in der Schlussphase am Samstag markierte, war der Jubel ungewöhnlich groß. «Das war heute ein ganz wichtiger Sieg. Wir hatten natürlich das Spielglück. Aber Kompliment wie die Mannschaft mit den ganzen personellen Schwierigkeiten umgegangen ist», befand Trainer Gerardo Seoane nach dem vierten Pflichtspiel-Heimsieg in Serie und dem Sprung in die obere Tabellenhälfte.

Auch Sportdirektor Nils Schmadtke war beeindruckt von der Leistung des Teams. Kurzfristig waren neben Julian Weigl und Maximilian Wöber auch noch die beiden Angriffsspitzen Jordan Siebatcheu und Tomas Cvancara ausgefallen. «Das war nicht einfach. Aber wir zeigen eine gute Mentalität und sind als Mannschaft gewachsen. Das Team zeigt ein sehr gutes Gesicht», sagte Schmadtke nach dem kleinen Aufschwung, der natürlich am Dienstag im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den VfL Wolfsburg fortgesetzt werden soll. «Aber da müssen wir erstmals sehen, wie es mit dem Personal aussieht», erklärte Borussias Sportdirektor.

Fast eine Stunde lang war es ein typisches 0:0-Spiel und die zuvor in sechs Auswärtsspielen unbesiegten Hoffenheimer ließen wenig zu in der Defensive. Ein Strafstoß, den Alassane Plea nach Foul an ihm selbst verwandelte, schien nach einer Stunde die Wende zu bringen. Doch keine zwei Minuten dauerte es, da traf Hoffenheims Mittelstürmer Wout Weghorst zum Ausgleich. «Das war ein mutiger Elfmeter, aber wir sind schnell zurückgekommen», sagte Hoffenheims Abwehrspieler Kevin Akpoguma. «Von daher war es eine völlig unnötige Niederlage, zumal wir auch ein ganz anderes Spiel als vergangene Woche gezeigt haben», sagte der Defensivspieler.

Die Gladbacher waren eine Woche nach der 2:4-Niederlage bei Borussia Dortmund zu einigen Umstellungen gezwungen. So rückten Florian Neuhaus und Marvin Friedrich nach vier Spielen mal wieder in die Startformation. Im Angriffszentrum setzte Trainer Gerardo Seoane überraschend auf den schnellen Ngoumou, der mit seinem Tempo immer wieder für Gefahr sorgte.

Allerdings taten sich die Gastgeber insgesamt schwer gegen die kompakte Deckung der Hoffenheimer. Tormöglichkeiten erspielten sich die Gladbacher wenige. Die besten hatten noch Rocco Reitz, der kurz vor der Pause aus kurzer Distanz und spitzem Winkel über das Tor schoss und Plea, dessen Schuss knapp am linken Pfosten vorbeistreifte. Zehn Minuten vor Schluss stand Ngoumou nach Flanke von Luca Netz dann dort, wo ein Mittelstürmer stehen muss und schob den Ball souverän zum Siegtreffer über die Linie. «Wir sind dankbar und froh, dass Nathan diese Rolle bestmöglich interpretiert hat. Er hat einige Akzente setzen können mit seiner Schnelligkeit. Darum haben wir uns auch so entschieden», sagte Seoane.

© dpa ⁄ Morten Ritter, dpa
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