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Mordprozess nach tödlichen Schüssen in Mercedes-Werk

Warum mussten zwei Mitarbeiter im Werk vom Autobauer Mercedes-Benz sterben? Die Frage ist seit den Schüssen im Mai unbeantwortet geblieben, der mutmaßliche Täter schweigt. Nun könnte der mit Spannung erwartete Prozess für Antworten sorgen.
Gericht
Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Männer im Mercedes-Werk in Sindelfingen versprechen sich Angehörige und Kollegen der beiden Opfer Antworten vom anstehenden Prozess gegen den mutmaßlichen Schützen. Der Mann schweigt noch, viele Fragen zum Motiv für die Bluttat im vergangenen Mai sind noch offen. Der damals 53-jährige Türke sitzt vom 9. November an auf der Anklagebank im Landgericht. Er muss sich wegen Mordes verantworten. Nach der Tat hatten die Ermittler auch einen politischen Hintergrund nicht ausgeschlossen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der angeklagte Mann mit einer wohl illegal beschafften Pistole auf die beiden Kollegen geschossen. Alle drei waren bei der Logistikfirma Rhenus tätig. Der mutmaßliche Schütze hatte keinen Waffenschein.

Seine Opfer, zwei 44 und 45 Jahre alte Vorgesetzte, soll er am Morgen in einer Produktionshalle des Autobauers in Sindelfingen (Kreis Böblingen) heimtückisch aus nächster Nähe erschossen haben. Alle drei sind türkische Staatsbürger. Der 45 Jahre alte Mann starb noch am Tatort, der 44-Jährige im Krankenhaus. Der mutmaßliche Schütze war vom Werksschutz überwältigt und schließlich widerstandslos von der Polizei festgenommen worden. Warum die beiden Männer sterben mussten, ist bislang unklar: «Die eventuelle Feststellung eines Tatmotivs bleibt der Hauptverhandlung vorbehalten», teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Das Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen bei Stuttgart ist mit seiner mehr als hundertjährigen Geschichte der traditionsreichste Fertigungsstandort des Autobauers. Dort arbeiten etwa 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Mercedes-E-Klasse rollen in Sindelfingen auch die S-Klasse sowie deren elektrisches Pendant EQS vom Band.

© dpa
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