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Letzte Woche für Gebhard Fürst als Bischof angebrochen

Am Montag ist die letzte Arbeitswoche für Gebhard Fürst als Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart angebrochen. Der Sprecher der Diözese bestätigte am Montag Medienberichte, wonach der Papst den Amtsverzicht von Fürst angenommen hat. Es wird erwartet, dass Nuntius Nikola Eterović dies dem Bischof am Samstag (2. Dezember) offiziell mitteilen wird.
Bischof Gebhard Fürst
Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. © Christoph Schmidt/dpa

Bischof Fürst wird am Samstag 75 Jahre alt. Gemäß Kirchenrecht sind Diözesanbischöfe verpflichtet, mit Vollendung ihres 75. Lebensjahres ihren Amtsverzicht anzubieten. Fürst ist Bischof des viertgrößten deutschen Bistums und damit Oberhaupt von 1,7 Millionen Katholikinnen und Katholiken. Er ist seit dem Jahr 2000 Bischof in Rottenburg.

Bei der Wahl des neuen Bischofs will dieses Mal auch der Diözesanrat der Diözese ein gewichtiges Wort mitsprechen. Laut seinem Sprecher Johannes Warmbrunn wird es dazu am 13. Januar ein Treffen zwischen den 103 stimmberechtigten Mitgliedern des Diözesanrats und den elf Mitgliedern des Domkapitels geben. «Wir wollen gemeinsam besprechen, wie das Persönlichkeitsprofil des Nachfolgers von Bischof Fürst sein soll», sagte Warmbrunn. Der Nachfolger solle eine «starke Persönlichkeit» sein. «Er muss offen sein für Beratungen, denn die Kirche ist eine Gemeinschaft. Seine Qualität besteht darin, dass er sich beraten und davon beeindrucken lässt.»

Die Wahl des neuen Bischofs ist vorgeschrieben: Das Domkapitel erstellt eine Liste mit möglichen Kandidaten - in diesem Jahr erstmals in Beratungen mit dem Diözesanrat. Diese Liste geht an den Nuntius, den Botschafter des Heiligen Stuhls in Deutschland. Er prüft die Auswahl der Kandidaten und schickt die Liste nach Rom.

Von dort kommt wiederum eine Liste mit drei Kandidaten zurück in die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Aus diesen drei Kandidaten wählt das Domkapitel den neuen Bischof. Anschließend muss die Landesregierung gefragt werden, ob politisch etwas gegen den Gewählten spricht. Danach wird er vom Papst ernannt und tritt sein Amt als neuer Bischof an.

© dpa
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