Mihambo freut sich auf Weitsprung: EM-Start offen

Weitsprung-Olympiasiegerin startet vielversprechend in die Saison. Nach dem Auftakt im Sprint blickt sie mit Vorfreude ihrer Spezialdisziplin entgegen. Eine Entscheidung ist offen.
Malaika Mihambo aus Deutschland in Aktion beim 60m der Frauen in Karlsruhe. © Tom Weller/dpa

Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo hält sich einen Start bei der Hallen-EM im März in Istanbul offen. «Das entscheiden wir im Laufe der Saison», sagte die 28-Jährige nach dem geglückten Saisonauftakt beim Karlsruher Leichtathletik-Meeting. Die Ausnahmesportlerin von der LG Kurpfalz nahm nach dem 60-Meter-Sprint gerne den ersten Wettkampf des Jahres in ihrer Spezialdisziplin ins Visier. Am Sonntag steht der Weitsprung beim Istaf Indoor in Düsseldorf für sie an. «Die Vorfreude ist sehr groß», sagte Mihambo, die mit ihrem Abschneiden als «Hobbysprinterin» zufrieden war.

In Rheinstetten bei Karlsruhe, wo sie am Freitagabend in 7,43 Sekunden zwar erwartungsgemäß das Finale verpasste, aber schneller als vor einem Jahr unterwegs war, war Mihambo der große Star. Fortwährend wurde sie um Erinnerungsfotos der vielen Fans gebeten.

Höhepunkt für die Leichtathleten sind in diesem Jahr die Weltmeisterschaften vom 19. bis 27. August 2023 in Budapest. Die WM spiele für sie noch keine Rolle, sagte Mihambo. «Ich denke eigentlich von Woche zu Woche, von Wettkampf zu Wettkampf. Jetzt denke ich erstmal nur noch an Düsseldorf und versuche, dort das Beste zu machen.»

In der Hallensaison geht es vom 2. bis 5. März in Istanbul um Medaillen. Zuvor wird sich Mihambo nach dann insgesamt zwei Sprint- und zwei Weitsprung-Wettkämpfen noch bei den deutschen Meisterschaften am 18./19. Februar 2023 in Dortmund präsentieren.

«Nach den deutschen Meisterschaften überlegen wir, ob es Sinn macht, bei der Hallen-EM in Istanbul zu starten. Wir müssen schauen, wie es dann körperlich aussieht», sagte Trainer Ulli Knapp der Deutschen Presse-Agentur. «Wir wollen in der Hallensaison die Form entwickeln und ein paar schöne Wettkämpfe absolvieren.»

Mihambo muss nach der Verschiebung von Titelkämpfen während der Corona-Pandamie ihren im Jahr 2022 in den USA gewonnen WM-Titel ungewöhnlicherweise nach nur einem Jahr bereits wieder verteidigen. «Dafür habe ich davor ein Jahr länger meinen Titel behalten können. Von daher ist es jetzt nur gerecht, ein Jahr früher darum zu kämpfen», sagte Mihambo lachend. In Doha war Mihambo 2019 erstmals Weltmeisterin geworden.

© dpa
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