Kriminelle sprengen weniger Geldautomaten im Jahr 2021

Sie kommen meistens in der Nacht und sorgen für einen ohrenbetäubenden Lärm und große Schäden - die Banden, die Geldautomaten sprengen. Die Zahl der Fälle ist 2021 um 41,5 Prozent zurückgegangen, wie es in einer am Donnerstag in Stuttgart veröffentlichten Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hieß.
Ein gesprengter Geldautomat ist hinter einem Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» zu sehen. © Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Im Jahr 2021 seien insgesamt 24 Fälle gezählt worden. 2020 waren es demnach noch 41 Fälle. Im vergangenen Jahr machten die Diebe eine Beute von 2,07 Millionen Euro. 2020 waren es 1,7 Millionen Euro. Angaben zur Frage, warum mehr Beute bei weniger Sprengungen gemacht wurde, gab es nicht. Im Zuge der Ermittlungen könne es zu Änderungen der Schadenshöhe kommen, sobald die genauen Füllstände der betroffenen Automaten bekannt würden. Alleine die Sparkassen im Südwesten betreiben über 2000 Geldautomaten.

Der FDP-Politiker Nico Weinmann sagte: «Der Sprengstoffeinsatz in und an teils bewohnten Gebäuden stellt ein enormes Risiko für die Bewohner wie auch für zufällig in die Szenerie geratende Passanten dar.»

© dpa
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