Hagel: «15 Prozent Lohnsteigerungen sind nicht die Antwort»

Die Goldenen Zwanziger - das waren vor 100 Jahren die Zeiten des Wirtschaftswachstums und der kulturellen Blüte. Kann es jetzt wieder solche 20er Jahre geben? Vieles scheint dagegen zu sprechen.
Manuel Hagel (CDU) spricht. © Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Angesichts drohender Energiekrise und Rezession müssen die Bürger aus Sicht von CDU-Fraktionschef Manuel Hagel die Wirtschaft und den Staat stärker unterstützen. «Die Zwanzigerjahre dieses Jahrhunderts werden für uns ein Jahrzehnt der Bewährung», sagte Hagel der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «Freiheitliche Gesellschaft, Demokratie, soziale Marktwirtschaft - wenn wir diese Dinge erhalten wollen, werden wir in Zukunft mehr dafür tun müssen, als wir in den letzten Jahren dafür getan haben.» Jeder müsse mit anpacken. Zudem seien die Haushalte am Limit. Das Wünschenswerte müsse nun vom Notwendigen getrennt werden.

Hagel rief auch Arbeitnehmer zur Zurückhaltung auf. «Eine Wochenarbeitszeit von 25 Stunden und 15 Prozent Lohnsteigerungen - das sind nicht die richtigen Antworten auf die Zukunftsfragen, die uns im Moment gestellt sind.» Gerade Industrie und Mittelstand würden sehr essenziell von der Gasfrage betroffen sein. Um die Menschen in Arbeit zu halten und um Arbeitsplätze zu sichern, müssten insbesondere Privathaushalte Gas einsparen. «Lieber ein halbes Grad weniger in der Wohnung als Kurzarbeit im Betrieb», sagte Hagel.

© dpa
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