Freiburger Pfefferspray-Angriff: 40-Jähriger vor Gericht

In Freiburg steht ein 40-jähriger Mann vor Gericht, weil er auf offener Straße Menschen mit Pfefferspray angegriffen haben soll. Dem Angeklagten werde wegen des Vorfalls im Juni vergangenen Jahres gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, hieß es am Mittwoch bei der Prozesseröffnung im Freiburger Amtsgericht.
Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Der 40-Jährige habe zunächst bei einem Streit mit zwei jungen Menschen Pfefferspray eingesetzt. Danach kam es der Anklage zufolge zu einer Auseinandersetzung mit zwei Augenzeugen. Sie waren aus ihrem Auto gestiegen, um den jungen Menschen zu helfen. Der Angeklagte wollte vor Gericht zunächst keine Angaben zu den Ereignissen machen, wie seine Verteidigerin sagte.

Eine 53-jährige Frau, die mit ihrem Mann zunächst in dem Auto gesessen hatte, berichtete vor Gericht, sie sei von dem Angeklagten ohne Vorwarnung angegriffen worden. Sie habe das Pfefferspray direkt in die Augen bekommen. «Ich habe um Hilfe geschrien», sagte sie laut einer offiziellen Übersetzung aus dem Spanischen. Ihr Mann berichtete, der Angeklagte habe nach dem Angriff mit Pfefferspray ein Messer gezogen. Der Prozess soll am kommenden Montag (17.10.) fortgesetzt werden.

© dpa
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