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Grippe und Corona im Südwesten wieder auf dem Vormarsch

Niesen, husten, schnäuzen - immer mehr Menschen im Südwesten melden sich krank. Verstärkt werden auch wieder Corona-Infektionen nachgewiesen.
Corona-Test
Eine Altenpflegerin hält in einem Seniorenheim einen Antigen-Corona-Schnelltest in der Hand. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Im Südwesten leiden wieder mehr Menschen an Erkältungen und Grippe. Zudem steigt die Zahl der Corona-Erkrankungen. Laut dem aktuellen ARE-Bericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg, der Atemwegserkrankungen aufzeichnet, wurden in der ersten Oktoberwoche 1301 Covid-Fälle vermeldet. Beim vorausgehenden Bericht, der alle zwei Wochen erhoben wird, waren es noch 817 Fälle innerhalb einer Woche.

Damit steigt die Zahl in diesem Jahr gemeldeter Corona-Infektionen auf insgesamt 113 917. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch über 3,5 Millionen Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag (Stand Freitag) bei 13,6 Fällen pro 100 000 Einwohnern.

Dem Landesgesundheitsamt werden auch vermehrt Grippeerkrankungen gemeldet. Wie der ARE-Bericht zeigt, wurden in der ersten Oktoberwoche 20 Influenza-Erkrankungen nachgewiesen. Allgemein steigt die Zahl der Atemwegserkrankungen seit dem Spätsommer wieder an.

Die aktuellen Zahlen der AOK Baden-Württemberg - mit rund 4,4 Millionen Mitgliedern die größte Krankenversicherung im Land - zeigen einen Aufwärtstrend seit Ende August: Mit rund 27 000 Krankmeldungen Mitte September wurde der Vorjahreswert bereits um bis zu 13 Prozent überschritten. Darin eingerechnet sind den Angaben zufolge die unteren Atemwegsinfektionen, etwa Lungenentzündungen oder Grippeerkrankungen. Bei diesen Krankheiten liegen die Krankmeldungen um bis zu 70 Prozent höher als im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Von den Atemwegserkrankungen sind den aktuellen Zahlen nach besonders Senioren betroffen. Um schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden, spricht sich die Ständige Impfkommission nach wie vor für eine Grippe- und Corona-Impfung aus, insbesondere für Menschen ab 60 Jahren, Schwangere und chronisch Kranke.

Nach Daten der Techniker Krankenkasse (rund 1,2 Millionen Versicherte) haben sich nur 30 Prozent der Menschen über 60 in der Grippesaison 2022/2023 gegen die Influenza impfen lassen. Damit liegt das Land zehn Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.

© dpa
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