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Gewerkschaften wollen zusätzliche Milliarden für Wohnungsbau

Mehrere Gewerkschaften fordern von der grün-schwarzen Landesregierung zusätzliche Fördermittel in Höhe von einer Milliarde Euro jährlich für den Bau von bezahlbaren Wohnungen. Eine aktive Wohnungspolitik würde sich positiv auf die Bauwirtschaft auswirken und Arbeitsplätze sichern, erklärten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die IG BAU und die IG Metall am Donnerstag in Stuttgart.
Baustelle
Baukräne stehen auf einer Baustelle in einer Innenstadt. © Christian Charisius/dpa/Symbolbild

DGB-Vize Maren Diebel-Ebers sagte, die Wohnungsnot sei mit voller Wucht in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. «Der Wohnungsbau in Baden-Württemberg ist massiv eingebrochen.» Sie verlangte erneut, eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft zu schaffen. Sie könnte die Kommunen bei gemeinwohlorientierten Bauprojekten unterstützen und langfristig einen eigenen Wohnungsbestand aufbauen.

Der Regionalleiter der IG BAU, Andreas Harnack, sagte, man erlebe einen teilweise skandalösen Rückzug von privaten und öffentlichen Investoren im Wohnungsbau, der die Bauwirtschaft noch weiter in Turbulenzen bringe. Entscheidend sei mehr Geld in die Hand zu nehmen und Wohnungs- und Quartiersbau konsequenter zu fördern. Und der Gesamtbetriebsratschef des Baumaschinenherstellers Liebherr, Rolf Ebe, erklärte, die Auftragseinbrüche im Wohnungsbau seien bei den von der Baukonjunktur abhängigen Unternehmen angekommen. «Als Hersteller von Baumaschinen und Haushaltsgeräten ist auch Liebherr von der Flaute betroffen.»

Bauministerin Nicole Razavi (CDU) sagte, sie freue sich über jeden, der sich darüber Gedanken mache, wie man zu mehr bezahlbarem Wohnraum komme. «Aber das Ganze muss auch umsetzbar und finanzierbar sein.» Das Grundproblem, das man aktuell habe, sei doch nicht der soziale Wohnungsbau. «Das Grundproblem sind die Schwierigkeiten auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt, wo die allermeisten Wohnungen entstehen. Der Bau von Wohnungen ohne staatliche Förderung rechnet sich aktuell schlicht nicht mehr - für niemanden.»

© dpa
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