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GDL-Warnstreik führt zu vielen Zugausfällen und Verspätungen

20 Stunden Warnstreik: Die GDL hat den Zugverkehr der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg auf vielen Strecken lahmgelegt. Bei privaten Anbietern lief es hingegen.
Warnstreik bei der Bahn - Stuttgart
Eine Anzeigetafel informiert auf dem Hauptbahnhof über Bahnverkehr-Beeinträchtigungen. © Marijan Murat/dpa

Bahnreisende im Südwesten sind am Donnerstag von zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen betroffen gewesen. Hintergrund ist ein Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn (DB).

Die Streikbeteiligung in Baden-Württemberg bewerte er als sehr positiv, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Donnerstagvormittag auf Nachfrage. Demnach hätten sich weit über 90 Prozent der Mitglieder am Warnstreik beteiligt. Beim Blick auf die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und die darin angezeigten Zugausfälle «leuchtet das Herz» des Gewerkschafters.

Ein DB-Sprecher sagte, dass die Auswirkungen entsprechend groß seien. Die Bahn habe einen Notfahrplan aufgestellt, wonach rund 20 Prozent der eigentlich geplanten Fernverkehrsfahrten angeboten werden. Eine Sprecherin riet allen Fahrgästen, ihre Reise wenn möglich zu verschieben oder sich für ihre jeweiligen Strecken einzeln zu erkundigen. Das gelte auch für den Regionalverkehr, wo einzelne Strecken von privaten Anbietern wie GoAhead oder SWEG bedient würden. Diese teilten auf Nachfrage jedoch mit, dass bis auf einzelne Fahrten der Zugverkehr weitestgehend normal laufe, da sie nicht direkt vom GDL-Warnstreik betroffen seien.

Die GDL hatte ihre Mitglieder zu einem 20-stündigen Warnstreik bei der Bahn ab Mittwochabend aufgerufen. Die Beschäftigten sollten von 22.00 Uhr bis 18.00 Uhr am Donnerstag die Arbeit niederlegen.

Die Vertreter der GDL und der DB hatten sich in der vergangenen Woche zur ersten Verhandlungsrunde für einen neuen Tarifvertrag getroffen. Die Gewerkschaft fordert in den Tarifverhandlungen unter anderem 555 Euro mehr pro Monat für die Beschäftigten sowie eine Inflationsausgleichsprämie von bis zu 3000 Euro. Als Knackpunkt gilt bereits jetzt die Forderung nach einer Arbeitszeitreduzierung von 38 auf 35 Stunden für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich.

© dpa
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