Sosa über verpassten Wechsel: «Erste Wahl war Kroatien»

Bundesligaprofi Borna Sosa vom VfB Stuttgart trauert dem verpassten Verbandswechsel zum Deutschen Fußball-Bund nicht hinterher. «Meine erste Wahl war Kroatien. Glücklicherweise haben sich die Dinge in diese Richtung entwickelt. Das Beste für mich war, für Kroatien zu spielen», sagte der Linksverteidiger, der bei der WM in Katar Stammspieler beim Vize-Weltmeister ist, der französischen Sportzeitung «L'Équipe».
Borna Sosa. © Tom Weller/dpa/Archivbild

Sosa, dessen Mutter in Deutschland geboren ist, hatte im Frühjahr 2021 die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Ein Verbandswechsel scheiterte aber an den Statuten des Weltverbandes FIFA, weil er im Alter von 22 Jahren noch ein Länderspiel für die kroatische U21 bestritten hatte. «Ich wurde nicht in die kroatische Auswahl berufen und da ich in Stuttgart spielte, brachte mich der Verein näher an den deutschen Verband. Mein Ziel war und ist es, mich als Spieler weiterzuentwickeln», erklärte der 24-Jährige, der sich später für seinen Wechselwunsch entschuldigte.

In seiner Heimat wurde Sosa für sein Vorgehen in den sozialen Medien als Verräter beschimpft. «Es ist nie einfach, aber ich kannte die Wahrheit. 90 Prozent dessen, was in den Medien geschrieben wurde, war falsch. Viele Menschen suchen nach Polemik. Ich hatte schwierige Zeiten, aber jetzt ist alles in Ordnung. Die Leute sehen, dass ich alles für mein Land gebe», ergänzte der Verteidiger.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Sport news
Wegen Klimakrise: Bach: Vergabe von Winterspielen im Rotationssystem denkbar
Internet news & surftipps
Künstliche Intelligenz: Amazon-Geräte-Chef: Verlieren nicht das Interesse an Alexa
Musik news
Auszeichnungen: Jonas Brothers feiern «Walk of Fame»-Stern
Tv & kino
Film: Biopic über Michael Jackson geplant - mit Jaafar Jackson
People news
Niederlande: Königliche Oma: Prinzessin Beatrix wird 85
Familie
Eltern sind gefragt: Von Podcast bis Musik: Was hört mein Kind sich an?
Das beste netz deutschlands
Verbraucherschutz: EU-Kommission: Online-Shops manipulieren oft
Auto news
Geladene Regelwerke: E-Auto: Fallstricke bei der Akku-Garantie umgehen