Schuldnerberatung im Land nimmt Familien mehr in Fokus

Baden-Württemberg sieht Lücken bei der Schuldnerberatung. Sozialminister Manne Lucha (Grüne) sagte am Donnerstag in Stuttgart, man müsse verschuldete Familien möglichst früh erreichen, um insbesondere die Folgen einer Überschuldung für Kinder und Jugendliche abzuwenden. «Gleichzeitig muss die Beratung von überschuldeten Familien stärker auf deren besondere Bedürfnisse abzielen.»
Der Schriftzug "Schulden- und Insolvenzberatung" ist zu sehen. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Vor diesem Hintergrund fördert das Ministerium neun Pilotprojekte mit 400.000 Euro. Sie basieren auf einer entsprechenden Studie zum Thema. Die Wissenschaftler empfahlen, dass die Beratung beispielsweise auch an Orten wie etwa in Familien- und Quartierszentren, an Schulen und Kitas angeboten wird. Oder sich die Experten spezielle Kenntnisse zu Leistungsansprüchen von Familien und Unterhaltsverpflichtungen aneignen. Außerdem sei es wichtig die Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit auszubauen.

© dpa
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