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Feuer in Deutschlands größtem Freizeitpark

Eine dichte Rauchsäule steht über dem Europa-Park, Deutschlands größtem Freizeitpark. Viele Rettungskräfte sind im Einsatz. Der Brand weckt schlechte Erinnerungen.
Brand im Europapark
Rauch ist über einem Gebäude im Europa-Park zu sehen. © Moritz Panter/dpa

Im Europa-Park in Rust ist es am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Polizei berichtete am Abend von einem lokal begrenzten Brand. «Aktuell wird das Feuer von einem Großaufgebot der Feuerwehr bekämpft und ist unter Kontrolle», teilten die Beamten mit. Alle Besucher seien dabei, den größten Freizeitparks Deutschlands - nördlich von Freiburg gelegen - geordnet zu verlassen. «Aktuell ist nichts über verletzte Personen bekannt.» Eine Rauchsäule war weithin zu sehen. Eine Park-Sprecherin bestätigte das Feuer.

Laut einem Augenzeugen ist die Attraktion «Zauberwelt der Diamanten» betroffen - dort wo Alpenexpress und Wildwasserbahn durchführen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Über den Kurznachrichtendienst Twitter informierte der Park, es sei zu einem Zwischenfall gekommen. «Wir arbeiten mit den zuständigen Behörden und Einsatzkräften eng zusammen.» Die Polizei twitterte, Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei seien im Einsatz. «Bitte folgt den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort», appellierten die Beamten.

Der Europa-Park ist Deutschlands größter Freizeitpark. Im vergangenen Jahr waren mehr als sechs Millionen Menschen in die Anlage mit Achterbahnen und anderen Attraktionen im Ortenaukreis nahe der deutsch-französischen Grenze gekommen - das war ein Rekord.

Am 26. Mai 2018 hatte es dort schon einmal einen Großbrand gegeben: Die Themenbereiche Skandinavien und Holland waren größtenteils den Flammen zum Opfer gefallen. Zerstört wurden Restaurants, Geschäfte und das Fahrgeschäft «Piraten in Batavia». Das Feuer war laut Staatsanwaltschaft durch einen technischen Defekt entstanden und hatte Millionenschäden verursacht.

Dabei wurden sieben Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr leicht verletzt. Rund 500 Frauen und Männer waren an dem Einsatz beteiligt. An dem Tag waren rund 25.000 Besucher in dem Freizeitpark. Mehr als zwei Jahre später wurde «Piraten in Batavia» wiedereröffnet.

Erst Anfang dieses Monats hatte es im Freizeitpark Karls Erlebnis-Dorf nahe Berlin gebrannt. Mehrere Gebäude auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern im brandenburgischen Elstal standen in Flammen, zehn Menschen wurden verletzt, laut Feuerwehr entstand ein Sachschaden im «sechsstelligen Bereich». Der Betrieb des Freizeitparks wurde am Folgetag wieder aufgenommen.

© dpa
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