Strobl fordert zügigen Energiegipfel auf Bundesebene

Der baden-württembergische CDU-Chef Thomas Strobl hat einen baldigen Energiegipfel auf Bundesebene gefordert, um sich auf die drohende Gasmangel-Lage vorzubereiten. «Ich habe wenig Verständnis dafür, dass Bundeskanzler Scholz das nicht sofort nach seinem Urlaub macht», sagte der Landesinnenminister am Freitag im Sommerinterview von SWR aktuell. «Das wäre dringend notwendig, damit wir für ganz Deutschland einen klaren Plan haben und ein abgestimmtes Konzept haben, wie wir durch diesen möglicherweise sehr kalten und sehr schwierigen Winter kommen.»
Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, gibt auf dem Neckarschiff «Electra» ein SWR-Aktuell-Sommerinterview. © Bernd Weißbrod/dpa

Kanzler Olaf Scholz (SPD) solle sich ein Beispiel an Baden-Württemberg nehmen, wo die grün-schwarze Landesregierung schon am Montag ein Spitzentreffen mit Kommunen, Wirtschaft und Versorgern veranstaltet hatte. Die Lage sei wegen der Drosselung russischer Gaslieferungen «sehr ernst», sagte Strobl. Er sei aber zuversichtlich, dass der Südwesten gut durch eine Krisensituation durchkomme. «Wenn das jemand schafft, sind das wir im deutschen Süden», sagte er. Die Südwest-CDU dringt wegen der drohenden Energie-Knappheit im Winter schon länger auf etwas längere Laufzeiten der drei verbliebenen Atomkraftwerke in Deutschland.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Sport news
Handball: GWD Minden trennt sich zum Saisonende von Trainer Carstens
Musik news
Musik: Glücklicher Schlagersänger - Tony Marshall wird 85 Jahre alt
Tv & kino
Streaming: Viertes «LOL» wieder mit Max Giermann und Joko Winterscheidt
People news
Royals: Niederländischer König muss weiter keine Steuern zahlen
Auto news
Beim Putzen nicht vergessen: Kennzeichen muss stets lesbar sein
Internet news & surftipps
Facebook-Konzern: Meta übertrifft Erwartungen trotz Umsatzrückgangs
Job & geld
EZB-Zinsentscheid: Anleger können auf Treppenstrategie setzen
Internet news & surftipps
Computerchips: Chipkonzern Infineon erhöht Prognose