VfB beendet Trainingslager mit Sieg

Der 2:1-Erfolg des VfB Stuttgart gegen den FC Brentford zum Ende des Trainingslagers im Allgäu gab Hinweise auf eine mögliche Stammformation für die anstehende Bundesligasaison. Aber noch ist personell einiges ungewiss - gerade im Mittelfeld.
Spielbälle liegen auf dem Rasen. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Nach der schwierigen vergangenen Saison mit dem Fast-Abstieg sammelt der VfB Stuttgart in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit weiter Selbstvertrauen. Zum Abschluss des einwöchigen Trainingslagers im Allgäu gewann der Fußball-Bundesligist gegen den FC Brentford aus der englischen Premier League mit 2:1 (0:1). Dank der Tore von Sturmtalent Thomas Kastanaras (72. Minute) und des ebenfalls eingewechselten Tanguy Coulibaly per Handelfmeter (90.+2) gelang dem VfB am Samstag in Friedrichshafen am Bodensee der vierte Sieg im vierten Testspiel.

«Ein positives Erlebnis zum Schluss des Trainingslagers tut immer gut» sagte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo. «Wir haben sehr gut gearbeitet diese Woche, das hat man heute auch gesehen. Die Jungs haben sich dafür belohnt.» Zudem dürfte der 44-Jährige weitere Erkenntnisse über die mögliche Stammformation gewonnen haben - auch wenn derzeit noch einiges im Fluss ist.

Zum einen gilt ein Weggang des österreichischen Nationalstürmers Sasa Kalajdzic, der gegen Brentford in der Startelf stand, wie auch des angeschlagenen Linksverteidigers Borna Sosa immer noch als wahrscheinlich. Zum anderen muss Matarazzo vor allem sehen, wie er künftig sein Mittelfeld aufstellt.

Das Problem: Atakan Karazor, der in der zurückliegenden Saison zu den Leistungsträgern gehörte, sitzt nach seiner Festnahme auf der Urlaubsinsel Ibiza noch immer in Untersuchungshaft. Außerdem scheint nicht sicher zu sein, ob Orel Mangala in Stuttgart bleibt. Um ihn gibt es Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu Nottingham Forest.

Gegen Brentford setzte Matarazzo auf ein Dreier-Mittelfeld mit Kapitän Wataru Endo, den 20-jährigen Naouirou Ahamada sowie Chris Führich. Mangala wurde in der 63. Minute eingewechselt - genauso wie Enzo Millot und zuvor schon Nikolas Nartey (46.).

Für Sportdirektor Sven Mislintat war es aber vor allem von Bedeutung, dass die Spieler im Trainingslager in Weiler-Simmerberg «viel Athletisches draufgepackt» haben und es im Unterschied zum Vorjahr keine Verletzungen gab. «Das ist ganz wichtig für uns, damit wir eine gute Basis legen konnten», betonte er knapp zwei Wochen vor dem Pflichtspielstart am 29. Juli im DFB-Pokal beim Drittligisten Dynamo Dresden. Am 7. August startet der VfB dann zu Hause gegen RB Leipzig in die Bundesligasaison. Das letzte Testspiel bestreitet das Team am 23. Juli in Stuttgart gegen den spanischen Club FC Valencia.

© dpa
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