Historische Torparty: KSC klettert durch 6:0 unten raus

Der Karlsruher SC feiert beim Jahn den höchsten Auswärtssieg seiner Zweitliga-Geschichte. Trainer Eichner lobt Spielfreude und Einsatz seiner Mannschaft. Der desaströse Saisonstart ist vorerst vergessen.
Der Karlsruher Fabian Schleusener (l) und der Regensburger Benedikt Gimber (r) in Aktion. © Daniel Löb/dpa/Archivbild

Christian Eichner dürfte sich voller Zufriedenheit durch die Clubhistorie blättern. Er würde sich freuen, wenn das «irgendwas Cooles war in irgendeiner Statistik», sagte der Trainer des Karlsruher SC nach dem furiosen 6:0 (3:0)-Sieg seiner Mannschaft beim SSV Jahn Regensburg am Samstag. Und siehe da: Es war der höchste Auswärtserfolg der Badener in der 2. Fußball-Bundesliga.

Wie entfesselt hatten die Karlsruher gespielt. In einen regelrechten «Rausch» waren sie gekommen, befand auch Regensburgs Coach Mersad Selimbegovic. Marcel Franke (7. Minute), Paul Nebel (14.) und Jerôme Gondorf (43.) hatten mit ihren Treffern vor 9612 Zuschauern bereits vor der Pause für die Vorentscheidung gesorgt. In der zweiten Halbzeit legten Fabian Schleusener per Doppelpack (48., 66.) und Tim Breithaupt mit einem Traumtor (78.) noch nach. Was für eine Torparty des KSC!

Der desaströse Saisonstart mit dem 0:5 in Paderborn und dem 2:3 gegen Aufsteiger Magdeburg ist vorerst vergessen, Karlsruhe inzwischen seit drei Liga-Spielen ungeschlagen und ins Tabellenmittelfeld geklettert. Den zweiten Sieg nacheinander geschafft zu haben, sei aus seiner Sicht «keine Selbstverständlichkeit», und sein Team mit sieben Punkten nun «einigermaßen im Soll», bilanzierte Trainer Eichner.

Er machte seiner Mannschaft, in der der erst wenige Tage zuvor vom Hamburger SV ausgeliehene Innenverteidiger Stephan Ambrosius direkt in der Startelf stand, auch «ein großes Kompliment». Einerseits habe sie «totale Spielfreude» gezeigt, andererseits sei sie aber auch «bereit für Zweikämpfe, für Gier und Galligkeit» gewesen, analysierte der 39-Jährige. «Es hat alles gepasst heute.» Die seltene Führung gab dem KSC zudem spürbar Selbstvertrauen. Und das wollen die Badener nun auch ins kommende Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock mitnehmen.

© dpa
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