SK Gaming zieht sich aus FIFA zurück, 1. FC Köln übernimmt

Das Kölner E-Sport-Team SK Gaming schließt seine FIFA-Abteilung. Bundesligist 1. FC Köln übernimmt einige Spieler und baut für die kommende Saison in FIFA 22 ein eigenes Team auf.

Die Kölner E-Sport-Organisation «SK Gaming» hat sich aus der Disziplin FIFA zurückgezogen. Das gaben zwei ehemalige Spieler der Organisation auf Twitter bekannt.

Was das für die Kooperation von SK Gaming mit dem 1. FC Köln bedeutet, war zunächst unklar. Beide Organisationen hatten zunächst keine offizielle Mitteilung zu dem Thema veröffentlicht.

1. FC Köln gründet FIFA-Team

Die ehemaligen Spieler von SK Gaming, Tim «The StrxngeR» Katnawatos und Felix «Flexxooo» Günther, unterzeichneten nun direkt beim 1. FC Köln. «Für mich war es eine leichte Entscheidung beim Effzeh zu unterschreiben», schrieb Strxnger auf Twitter.

Auch Flexxooo zeigte sich glücklich: «Der 1. FC Köln bildet zur neuen Saison sein erstes eigenes E-Sport-Team und ich bin unglaublich glücklichn und stolz Teil davon sein zu dürfen».

SK Gaming äußerte sich zunächst nur mit einem Tweet zu dem Thema. «Heute verabschieden wir uns herzlich von unserer kompetitiven FIFA-Division», schrieb das Team. «Danke für die guten Zeiten und all die aufregenden Momente auf dem virtuellen Rasen.»

Top-Spieler kommt ins Team

Die Kölner verpflichteten darüber hinaus einen weiteren Top-Spieler. Denis «Denis» Müller schrieb ebenfalls auf Twitter: «Sehr stolz anzukündigen, dass ich beim 1. FC Köln unterschrieben habe. Kann die neue Saison kaum erwarten und ich gebe mein bestes, so viele Titel wie möglich zu gewinnen».

Denis holte mit dem 1. FC Heidenheim die VBL Club Championship. In der FIFA Global Series qualifizierte sich der Spieler für den FIFAe World Cup, der wegen der Corona-Pandemie allerdings ausfiel.

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