Smartphones mit faltbarem Display

Samsung Galaxy Fold und Huawei Mate X

Mit dem Royole FlexPai wurde ja schon auf der CES in Las Vegas das erste Smartphone mit faltbarem Display vorgestellt. Auf dem Mobile World Congress (MWC) ziehen nun zwei namhafte Hersteller nach. Samsung zeigt auf der Fachmesse in Barcelona das Samsung Galaxy Fold und Huawei stellt ein paar Meter weiter das Huawei Mate X aus.

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Samsung Galaxy Fold mit faltbarem Display

Das Samsung Galaxy Fold dürfte mit einer UVP von knapp 2.000 Euro nur etwas für finanzkräftige „early adopters“ sein. Andererseits bekommt man dafür auch einiges an Neuheiten geboten.

Der Außenbildschirm des Samsung Galaxy Fold misst in der Diagonalen 4,6 Zoll. Geöffnet ist das Gerät 7,3 Zoll groß. © SamsungDer Außenbildschirm des Samsung Galaxy Fold misst in der Diagonalen 4,6 Zoll. Geöffnet ist das Gerät 7,3 Zoll groß. © SamsungDie Apps passen sich dem Display an und gehen nahtlos vom ein- in den ausgeklappten Zustand über und geben so Inhalte ohne Verzögerung wieder. Services wie Facebook, WhatsApp und YouTube sind mit der Benutzeroberfläche des Samsung Galaxy Fold kompatibel.

Für das faltbare Display hat Samsung eine neue Polymerschicht erfunden und ein Display entwickelt, das rund 50 Prozent flacher ist als ein typisches Smartphone-Display. Der Außenbildschirm des Samsung Galaxy Fold misst in der Diagonalen 4,6 Zoll. Geöffnet ist das Gerät 7,3 Zoll groß.

Im Samsung Galaxy Fold kommen zwei Akkus zum Einsatz, die miteinander kommunizieren. Außerdem bietet das faltbare Smartphone der Koreaner 512 Gigabyte (GB) internen Speicher sowie zwölf GB Arbeitsspeicher.

Huawei Mate X mit faltbarem Display und 5G

Noch einen Schritt weiter als das Samsung Galaxy Fold geht das Huawei Mate X, denn es kombiniert ein faltbares Display mit 5G. Das ab dem Sommer verfügbare Smartphone kostet mit rund 2.300 Euro allerdings auch noch ein bisschen mehr als das Konkurrenzmodell aus Korea.

Im ausgeklappten Zustand ist das Huawei Mate X mit 5,4 Millimetern Bautiefe deutlich flacher als die Geräte von Samsung und Royole. Zugeklappt ist es wegen eines kleinen Luftspalts hingegen elf Millimeter dick.  © HuaweiIm ausgeklappten Zustand ist das Huawei Mate X mit 5,4 Millimetern Bautiefe deutlich flacher als die Geräte von Samsung und Royole. Zugeklappt ist es wegen eines kleinen Luftspalts hingegen elf Millimeter dick. © HuaweiAnders als beim Samsung Galaxy Fold liegt das flexible Display des Huawei Mate X außen am Gerät. Der OLED-Bildschirm hat im ausgeklappten Zustand eine Diagonale von acht Zoll und eine Auflösung von 2.480 x 2.200 Pixeln. Zusammenklappt zeigen die Bildschirme 6,6 Zoll und 6,4 Zoll.

Im ausgeklappten Zustand ist das Huawei Mate X mit 5,4 Millimetern Bautiefe deutlich flacher als die Geräte von Samsung und Royole. Zugeklappt ist es wegen eines kleinen Luftspalts hingegen elf Millimeter dick.

Um trotz der flachen Bauweise Kameras und USB-Typ-C-Buchse einbauen zu können, ist das Gerät an einer Seite dicker und bietet ein sogenanntes Grip Pad. Dort ist auch der Stand-by-Knopf mit integriertem Fingerabdruck-Sensor platziert.

Der Nachteil dieser Bauweise liegt darin, dass die Display-Oberfläche des Huawei Mate X flexibel bleiben muss und folglich kein kratzfestes Gorilla Glass oder ähnliche Materialien verwendet werden können.