Zahngesundheit erhalten: Darauf kommt es an

Zahngesundheit wird oft so lange vernachlässigt, bis die Schmerzen unerträglich sind. Angst vor dem Zahnarzt, Angst vor Kosten oder aber vergessene Vorsorgetermine bereiten vielen Menschen Sorgen und halten sie davon ab, frühzeitig einen Zahnarzt aufzusuchen. Dabei kann eine zeitnahe Versorgung ebenso wie regelmäßige Prophylaxe kompliziertere Behandlungen, Schmerzen, hohe Kosten und weitere gesundheitliche Folgen vermeiden.

Zahngesundheit und Körper - der Zusammenhang

Die Zahngesundheit ist nicht nur wichtig dafür, Schmerzen zu vermeiden und Zähne zu erhalten. Erkrankungen wie Karies und Parodontose können auch weitreichendere Folgen für den Körper und die allgemeine Gesundheit haben. Darunter beispielsweise eine Erkrankung des Herzens. 

Denn durch die vorhandenen Bakterien kann es erwiesenermaßen zu Veränderungen der Gefäße kommen, die sich wiederum negativ auf das Herz und den Blutkreislauf auswirken. Eine entsprechende Zahnhygiene ist daher von entscheidender Bedeutung. Allerdings ist auch diese nicht immer ausreichend, um Karies und Parodontose zu vermeiden. In einigen Fällen bedarf es mehr als nur tägliches Zähneputzen. Selbst, wenn Zahnseide und Mundwasser regelmäßig angewendet werden, kann es durch verschiedene Faktoren dazu kommen, dass ein Mensch unter "schlechten Zähnen" leidet. Ein besserer Ausdruck hierfür ist jedoch: schwache beziehungsweise anfällige Zähne.

Zu diesen Faktoren gehören beispielsweise:

-genetische Veranlagung
-Unterversorgung mit Mineralien
-Mangelernährung
-Konsum von Genussmitteln, wie Alkohol und Zigaretten
-Einnahme bestimmter Medikamente oder Drogen

Wenn diese Risikofaktoren bestehen, sind regelmäßige Zahnarztbesuche von entscheidender Bedeutung. Denn hierdurch können eventuell bestehende Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden. Wenigstens zweimal jährlich sollten Kontrollen erfolgen. 

Da das Risiko für Beschwerden und die Notwendigkeit von Zahnersatz oder umfassenderen Behandlungen erhöht ist, kann auch eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein. Denn weder von der gesetzlichen noch privaten Krankenversicherung werden alle Kosten übernommen. Mit einer Zusatzversicherung, die sich beispielsweise über den Zahnzusatzversicherung Vergleich der VDD GmbH finden lässt, können bessere Behandlungsvarianten gewählt werden. Hierdurch wird es beispielsweise möglich, unauffälligeren Zahnersatz auszuwählen oder schonendere Therapien zu deutlich geringeren Kosten in Anspruch zu nehmen. 

Mundwasser und Zahnseide - die praktischen Helfer für Zahngesundheit und Mundhygiene

Wenigstens zweimal täglich Zähne zu putzen ist entscheidend für die Mundhygiene aber bei Weitem nicht vollkommen ausreichend, um Karies, Parodontose und andere Erkrankungen der Zähne und des Mundraums zu verhindern. Besser ist es, die Mundhygiene für gesunde Zähne, um Mundwasser und Zahnseide zu erweitern. 

Bei der Verwendung von Mundwasser sollte darauf geachtet werden:

-ob es direkt angewendet werden kann oder zuvor verdünnt werden muss
-dass die Dauer der Anwendung ausreicht
-dass damit auch gegurgelt wird, um Keime auf der Zunge und im Rachenbereich abzutöten

Vor allem vor dem Schlafengehen werden so deutlich mehr potenziell gefährliche Bakterien entfernt und sowohl Zähne als auch Zahnfleisch gesund gehalten. Bei der Zahnseide verhält es sich ähnlich. Denn die Borsten der Zahnbürste können nicht in die Zwischenräume gelangen. Essensreste sowie Bakterien, die sich von diesen ernähren, können Zwischenraum-Karies erzeugen. 

Die Behandlung fällt hierbei vergleichsweise schwierig aus und auch eine Füllung ist nicht in jedem Fall so möglich, dass sie unauffällig ist und der Zahn wieder vollständig belastbar wird. Der Einsatz von Zahnseide entfernt Speisereste und damit auch Bakterien deutlich besser und gründlicher als eine Zahnbürste allein. Daher sollte sie ebenfalls verwendet werden - und das mindestens einmal täglich. 

Ideal ist es, wenn die Zahnseide abends vor der Spülung mit einem Mundwasser verwendet wird. Reste und Bakterien werden dadurch gelöst und schließlich durch das Mundwasser abgetötet und aus dem Mundraum entfernt. 

Kranke Zähne und Zahnarzt-Angst

Angst vor dem Zahnarzt kann regelrecht lähmend sein. Bereits der Anruf fällt schwer, im Wartezimmer kann mit Schweißausbrüchen und Panik gerechnet werden - sofern der Termin überhaupt wahrgenommen wird. Beschwerden können sich so immens verschlimmern und die Behandlung deutlich schwieriger ausfallen als bei einem zeitnahen Besuch und regelmäßigen Kontrollen. 

Wie lässt sich diese Angst aber vermeiden oder besiegen? Hierzu können verschiedene Hilfen wahrgenommen werden:

-spezialisierte Praxen: Auf Angstpatienten spezialisierte Praxen gehen mit besonderer Vorsicht um. Das gesamte Personal ist darauf geschult, die Ängste nicht nur ernst zu nehmen, sondern sie auch entsprechend während der Behandlung mit einzuplanen. Dabei kann es sich um ein kleinschrittigeres Vorgehen, Betäubung, Gespräche und Ablenkung handeln. Die Behandlung wird individuell angepasst, je nach den Ängsten, die bestehen. 
-Begleitperson: Eine Begleitperson zu bitten, Termine zu vereinbaren und zu diesen mitzukommen macht es schwerer, Behandlung abzusagen. Vor allem am Anfang kann dieser Aspekt eine große Hilfe sein und bewirken, dass die Angst leichter überwunden werden kann. Denn gerade in auf Angstpatienten spezialisierten Praxen ist die Therapie für viele überraschend angenehm und wird mit viel Behutsamkeit durchgeführt. 
-Hypnose und Therapie: Durch Hypnose oder eine abgestimmte Therapie kann dafür gesorgt werden, dass der Zahnarztbesuch möglich wird und weniger Angst bereitet. Für gesunde Zähne kann es daher sinnvoll sein, zunächst einen entsprechenden Therapeuten aufzusuchen. 
-Betäubung: Wer Angst vor Schmerzen hat ist damit durchaus nicht allein. Allerdings lässt sich dieses Problem vergleichsweise einfach lösen. Es ist lediglich notwendig, eine schonende, aber wirkungsvolle Art der Betäubung zu finden und diese einzusetzen. Auch hierfür kann eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein, da die Kosten für die Betäubung in einigen Fällen zumindest anteilig getragen werden müssen. 

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