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Westküstenleitung offiziell in Betrieb genommen

Die Westküstenleitung in Schleswig-Holstein ist 140 Kilometer lang. Sie dient dazu, große Windstrommengen aufzunehmen und nach Süden oder in den Westen Deutschlands zu leiten. Doch dazu braucht es noch mehr.
Inbetriebnahme der Westküstenleitung
Ein Regenbogen zwischen Hochspannungsmasten und Windrädern in Schleswig-Holstein. Die für die Energiewende wichtige Westküstenleitung von der dänischen Grenze bis Brunsbüttel hat ihren Betrieb aufgenommen. © Jonas Walzberg/dpa

Die für die Energiewende wichtige Westküstenleitung von der dänischen Grenze bis Brunsbüttel ist am Samstag offiziell in Betrieb genommen worden.

Anlässlich einer Feier nahe Wöhrden bei Heide mit den Bürgermeistern der 48 Anliegergemeinden betonte der Programmdirektor Nord des Netzbetreibers Tennet, Klaus Deitermann, die Bedeutung der Leitung: «Mit der Westküstenleitung hat unser Team der Tennet - nach der Mittelachse entlang der A7 - jetzt bereits das zweite Kernprojekt der Energiewende in Schleswig-Holstein von der Elbe bis zur dänischen Grenze pünktlich fertiggestellt.» Schon jetzt zeige sich, dass diese Leitungen entscheidend dazu beitragen, dass sich hier immer mehr Windräder drehen, sagte er. «Schleswig-Holstein ist deshalb das einzige Bundesland, in dem die mit hohen Kosten verbundenen Zwangsabschaltungen von Windrädern an Land zurückgehen.»

Die Westküstenleitung ist 140 Kilometer lang und hat eine Spannung von 380 Kilovolt (kV). Sie ist als Freileitung gebaut und dient dazu, die großen Windstrommengen von der Westküste aufzunehmen. Seit Ende September fließt bereits Strom durch die Leitung. Nach der symbolischen Inbetriebnahme konnten sich Interessierte bei einem Tag der offenen Tür im Umspannwerk Heide über die Anlage und ihre Rolle bei der Energiewende informieren.

In den vergangenen Jahren wurde oft mehr Windstrom im Norden produziert als verbraucht. Das führte zu teuren Abschaltungen von Anlagen. Ein Ziel der Energiewende ist es, Windstrom von der Küste zu den großen Verbrauchern in West- und Süddeutschland zu bringen. Dazu hat auch der Bau der 700 Kilometer langen Leitung SüdLink begonnen, für die unter der Elbe ein Tunnel gebohrt wird.

© dpa
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